Fuldastadt verwandelt sich in ein Lichtermeer

Während der Adventszeit bietet sich den Besuchern in Rotenburg ein traumhaft schöner Anblick mit warmen Lichterchen. Foto: nh

Es weihnachtet sehr: Das ist in der Adventszeit in Rotenburg los.

Rotenburg. Friede, Freude, Lebkuchen: Passend zum Nikolaus am 6. Dezember ist es soweit und der bereits 35. Rotenburger Weihnachtsmarkt geht an den Start. In diesem Jahr steht der idyllische Adventsmarkt unter dem Motto „Sternenzauber“, denn über 80 leuchtende Herrnhüter-Sterne zieren den großen Marktplatz im Kern der Fuldastadt.

Und nicht nur das: Auch die Rotenburger Händler haben ihre Geschäfte glanzvoll he-rausgeputzt und weihnachtlich geschmückt – Lichterketten und Leuchtsterne sind an jeder Ecke zu sehen und lassen auch die Kinderherzen höher schlagen. Die Stadt Rotenburg verwandelt sich ab Donnerstag auch nach dem traditionellen Strandfest erneut in ein gemütliches Lichtermeer.

Eine wortwörtliche Nikolaus-Überraschung erwartet die Besucher des Weihnachtsmarktes gleich am Tag der Eröffnung. Es wird nämlich besonders vorweihnachtlich, wenn Bürgermeister Christian Grunwald seine Weihnachtswette antritt: Ab 17 Uhr wird es seine Aufgabe sein, 150 Schokonikoläuse an ebenso viele Kinder zu verteilen. Und das Beste daran: Der Rathauschef präsentiert sich im Engelskostüm und auch MER-Chef Torben Schäfer wird seinen Einsatz als verkleideter Nikolaus nicht verpassen und dem Bürgermeister zur Seite stehen. Besondere Aussichten, die die Waldhessen also nicht verpassen sollten! „Das Datum hat sich für diese Wette einfach perfekt angeboten“, so Torben Schäfer.

Auch die Folgetage des Rotenburger Adventsmarktes laden zu einem Besuch ein, denn die Stadt Rotenburg hat sich für die zahlreichen Besucher wieder etwas ganz besonderes ausgedacht: Eine 150 Quadrateter große Schlittschulaufbahn, auf der man gemeinsam mit Familie und Freunden die herrliche Adventszeit auf dem Weihnachtsmarkt genießen kann. Die Eisbahn ist eine sportliche Belustigung mitten auf dem Markplatz, das nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Besucher zum mitmachen einlädt. Damit das Bummeln auf dem Weihnachtsmarkt nicht ungemütlich wird, können sich die Pirouetten-Dreher vor Ort Schlittschuhe ausleihen – die Teilnahme am Schlittschuhlaufen kostet nur 3 Euro. Freunde der Feierlaune aufgepasst: Am 12. und 19. Dezember findet der Aprés-Ski Abend jeweils bis 22 Uhr statt. Und wer danach gerne wohlig warme Gefühle im Bauch haben möchte, der sollte sich auch die langen Glühweinabende nicht entgehen lassen. Diese finden am 7. Dezember und 14. Dezember ab 22 Uhr statt.  Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt dann bis um 24 Uhr.

Bewegliche Schaufenster als weitere Attraktion

Eine weitere spektakuläre Aktion in der Adventszeit, die es so noch nie gegeben hat, wird das „Bewegliche Schaufenster“ sein. 21 Rotenburger Händler haben sich etwas besonderes ausgedacht, um die Besuchern der Fuldastadt auf eine kleine Reise durch die Innenstadt zu führen. Egal ob bewegliche Uhren, Eisenbahnen, Murmelbahnen, Weihnachtsmänner und -bäume oder Pyramiden: Ein Blick in die jeweiligen Schaufenster wird Klein und Groß verzaubern. Auch der bekannte Rotenburger Künstler Martin Schaub wird sich vom 1. bis zum 20. Dezember bewegen, denn seine Aufgabe ist es, Weihnachts-Skulpturen zu schnitzen, bis eine fertige Krippe entsteht. Bei einer Tasse Glüchwein, leckeren Weihnachtsplätzchen oder anderen leckeren Snacks können Interessierte dem Künstler gerne über die Schulter schauen. Das Handwerk wird täglich von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr in der Poststraße 30 zur Schau gestellt. Das „Bewegliche Schaufenster“ ist eine Idee von Stefan Berge von der Buchgalerie Berge. Unterstützt wird diese erstmalig stattfindene Aktion von Gemeinsam in Rotenburg e.V. und der MER.

Neben einem bewegten Rotenburg und hell strahlenden Lichtern können die Waldhessen in der Zeit vom 6. bis 23. Dezember an den liebevoll gestalteten Ständen unter anderem Adventskränze, selbstgebastelte Weihnachtsgeschenke, -karten und -plätzchen sowie Speisen und Getränke kaufen. Für Groß und Klein ist bestens gesorgt.

Nach einer „stillen Nacht“ sieht es auf dem Rotenburger Weihnachtsmarkt also nicht aus. Ein Besuch in Rotenburg lohnt sich.

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