12 Rockbands heizten den Besuchern beim Full Metal Osthessen ein

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Die Organisatoren von Cross Music e.V. sind sehr zufrieden: Die 7. Auflage des Full Metal Osthessen war ein voller Erfolg.

Niederjossa. Mit der 7. Fullmetal Osthessen Auflage gelang es den Organisatoren von Cross Music e.V. erneut, innerhalb ihrer einjährigen Vorbereitungsphase insgesamt zwölf Rockbands aus sechs Nationen an insgesamt drei Tagen aufzufahren, die zum wiederholten Mal erstklassig, lautstark und mitreißend ihr Publikum zum „Headbangen“ im Dorfgemeinschaftshaus in Niederjossa begeisterten.

Die 300 Besucher aus der Metalszene feierten befreit, ausgelassen und gewohnt friedlich ihre auftrittsstarken und klanggewaltigen Bühnenrocker, wie die hessischen Metal Trasher Abandoned, die Siegener Band Accuser oder die Frontfrau Simone Schwarz von Dark Zodiac, die stimmgewaltig aus dem Zuschauerraum ihre Band unterstützte und dafür einen riesigen Applaus ihrer Fangemeinde erhielt. Internationale Musiker, wie die englische Power- und Progressive Metal Band Shadow Keep, Visigoth aus Salt Lake City mit ihren Manowar-Textstilrichtungen und Crown of Glory aus der Schweiz, Diviner aus Griechenland und Existance aus Frankreich heizten den mitgrölenden Metallern mit ihren schnellen Riffs und ballernden Schlagzeugrhythmen zusätzlich ordentlich ein.

Metalfan zu sein ist Familie

Das Rockfestival gewinnt jedes Jahr mehr Zulauf. Rocker sind wie Familienmitglieder, die sich immer wieder gerne hier bei uns treffen, erklärt der Vereinsvorsitzende Andreas Pfeiffer. Leider fehlten durch die Grippewelle bedingt die Musiker von Profet und durch die chaotischen Schneebedingungen am Londoner Flughafen die Mitglieder der Band Stairway. Umso glücklicher waren wir über die spontane Zusage von Chaos Path aus Kassel, die allerdings krankheitsbedingt ebenfalls ausfielen.

„Christlich rockige Töne“ spielten am Sonntagmorgen im Rahmen des Gottesdienstes die Band Sonic Circus aus Eschwege. Mit ihren Songs begleiteten sie musikalisch die sehr nachdenkliche Lebensgeschichte von Jan, dem 27-jährigen Theologiestudent aus dem Westerwald. Auf sehr ernüchternde Art und Weise beschreibt er seine mühselige und schwierige Flucht aus dem Drogenmilieu, um heute Gott in seinem Herzen Raum zu schenken. In seiner Teenagerzeit erkannte er viele Probleme, aber wenig Lösungen. Berufsqualifizierungsmaßnahmen bei Ämtern brachten ihn in Kontakt mit Jugendlichen, die perspektivlos ihre vom Staat finanzierte Stütze lieber gemeinschaftlich in Alkohol und Drogen investierten. Schließlich traf er auf Hannes, der ihm als Dealer neue wirtschaftliche Horizonte versprach. „Ich hatte viel Spaß an der Action mit der Polizei“, so Jan ironischerweise. Schließlich traf er auf Frank, seinen Ausbildungsleiter zum Schreinerberuf. Dieser war sehr gläubig und rettete vermutlich durch seine Überzeugungskraft Jans Leben, der zu diesem Zeitpunkt unter starken Depressionen sowie unter der Scheidung seiner Eltern litt. Jans Alltag war zu diesem Zeitpunkt von Zweifeln und Suizidabsichten geprägt. Sein Körper war am Ende. Mit Hilfe von Bibelversen näherte er sich den christlichen Botschaften. Eines Tages suchte er das Gespräch mit Gott und plötzlich erwärmte ihn eine wunderbare Energie. Er verspürte eine unglaubliche Kraft. Heute ist Jan stolz darauf, seine Sucht ohne eine Entzugstherapie oder ähnliches hinter sich gebracht zu haben. Er ließ sich taufen, verteilt heute auf Konzerten Bibeln und denkt über den Pastorberuf nach.

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