Fusion in Planung: VR Bank Bad Hersfeld und Bankverein Bebra

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Von links: Thomas Balk (Vorstandsmitglied VR-Bank), Wilfried Stolz (Vorstandsmitglied Bankverein Bebra), Hartmut Apel (Vorstandsmitglied VR-Bank) und Hans-Georg Germeroth (Vorstandsmitglied Bankverein Bebra).

Die VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg und der Bankverein Bebra beginnen Fusionsverhandlungen

Bad Hersfeld/Bebra. Die VR-Bank Bad Hersfeld-­Rotenburg eG und der Bankverein Bebra eG sind die ­beiden größten Genossenschaftsbanken im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Mit der Aufnahme von ersten Gesprächen planen die Vor-­stände und Aufsichtsräte langfristig eine mögliche gemeinsame Zukunft beider Häuser durch Fusion.

"Wir handeln bewusst nach dem genossenschaftlichen Prinzip und gehen davon aus, dass wir herausfordernde Aufgaben gemeinsam besser bewältigen können, als die einzelne Bank alleine es vermag. Eine solche enorme Herausforderung, so denken wir, steht allen Banken unmittelbar bevor", beschreibt Thomas Balk, als Vorstandsmitglied der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg eG seine Überlegungen und die seiner Vorstandskollegen in beiden Häusern.

"Aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen und damit zurückgehenden Erträgen werden die kommenden Jahre für alle Banken, insbe-­sondere für die Regional-­banken, deutlich anspruchsvoller. Auch die regulatorischen Vorgaben aus Brüssel und Berlin bedingen immer höhere Investitionen in Personal und Infrastruktur, die sich für kleinere Institute in absehbarer Zeit nicht mehr sinnvoll stemmen lassen werden", ergänzt Vorstandsmitglied Hans Georg Germeroth vom Bankverein Bebra eG die Herausforderungen an die Finanzdienstleister.

Dazu kommen die negativen demografischen Veränderungen, die unseren Landkreis in vollem Umfang treffen werden. "Dieser Situation wollen wir uns aktiv und gut gerüstet stellen. Deshalb werden die VR-Bank Bad Hersfeld-­Rotenburg eG und der Bankverein Bebra eG jetzt prüfen, ob sie diesen Weg künftig ­gemeinsam beschreiten wollen", fasst Thomas Balk den Status Quo zusammen.

"Das Ziel der Fusion besteht in der Bündelung der regionalen Kräfte aus einer Position der Stärke heraus. Die Marktgebiete beider Banken sind nahezu identisch und er-­gänzen sich darüber hinaus in Randgebieten hervorragend. Dies bietet die realistische Chance, unser dichtes Geschäftsstellennetz an attrak-­tiven Standorten aufrecht zu erhalten, auch wenn wir an ­einigen Stellen mit doppelter Filialpräsenz aus Kostengründen eher über Zusammenlegung von Standorten nachdenken", nennt Hartmut Apel, als Vorstandsmitglied der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg für die Unternehmensorganisation verantwortlich, den Antrieb der Gremien beider Banken.

Vorstandsmitglied Wilfried Stolz vom Bankverein ergänzt: "Wir sind uns sicher, dass wir unsere heimatverbundenen Werte nachhaltig bewahren und unsere hohe regionale Kundennähe, das breite Leistungsangebot und eine hohe Professionalität durch diesen Weg für unsere Mitglieder und Kunden weiter ausbauen und zukünftig sichern können." Und weiter: "Uns ist wichtig, dass wir diesen entscheidenden Schritt mit unseren Mitgliedern und Kunden gemeinsam gehen. Die Vorstände sind sich sicher, dass sie den Vertretern beider ­Häuser in nächster Zeit eine zukunftsweisende Lösung für eine große, genossenschaft-­liche Regionalbank im Landkreis zur Beschlussfassung vorlegen können."

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