SPD zu Gast in der Bad Hersfelder Jugendherberge

Bad Hersfeld. Die Sozialdemokraten im Kreistag besuchen im Rahmen der Reihe "SPD-Kreistagsfraktion vor Ort" Firmen und Einrichtungen im Land

Bad Hersfeld. Die Sozialdemokraten im Kreistag besuchen im Rahmen der Reihe "SPD-Kreistagsfraktion vor Ort" Firmen und Einrichtungen im Landkreis. Aktuell ließen sich die Kommunalpolitiker vom Assistenten der Jugendherbergsleitung, Sascha Forderung, in Vertretung des Herbergsvaters, Wolfgang Mößinger, die Jugendherberge in Bad Hersfeld zeigen.

Nachdem die ehemalige Schule in der Lutherstraße in Bad Hersfeld lange leer stand, hat die Stadt sie gekauft und umgebaut. Herausgekommen ist eine gelungene Verbindung zwischen Alt und Neu, die eine optimale Nutzung ermöglicht. Die Jugendherberge verzeichnet bisher im Schnitt zwischen 23.000 und 24.000 Übernachtungen pro Jahr und dass nicht nur von Schulklassen. Immer mehr Familien nutzen das Netzwerk des Deutschen Jugendherbergswerks für Kurz- und Wochenendurlaube. Gerade diese Gäste besuchen dann in Bad Hersfeld auch die Innenstadt, das Erlebnismuseum "wortreich" oder den Jahnpark. Um in der Jugendherberge übernachten zu können, benötigt man allerdings einen Jugendherbergsausweis, da das Jugendherbergswerk ein gemeinnütziger Verein ist und die Häuser nur von Mitgliedern genutzt werden können, dies dann aber weltweit. Wer bei einer Jugendherberge aber nun an große Bettensäle mit 10 oder 12 Betten und Duschen oder Toiletten auf dem Gang denkt, der wird überrascht sein. Die modernen Jugendherbergen, und so auch die in Bad Hersfeld, haben in den größten Einheiten sechs Betten (drei Etagenbetten) und alle Dusche und WC auf dem Zimmer. Auch moderne und ansprechende Gemeinschaftseinrichtung gehören zur Ausstattung, ebenso wie Konferenzräume und eine ansprechende und gut zur Freizeitgestaltung zu nutzende Außenanlage.

Den interessierten Kommunalpolitikern erklärte Herr Forderung, dass es sich bei den Gästen der Jugendherbergen nicht um typische Städte-/Pensionsgäste handele, sondern um solche, die im Verzeichnis der Jugendherbergen nach schön gelegenen Häusern Ausschau hielten und danach ihre Reiseroute bestimmten. Es handele sich also keinesfalls um eine Konkurrenz zum heimischen Hotelgewerbe, sondern um eine Ergänzung, wodurch neue zusätzliche Besucher in die Stadt gelockt würden. Großen Wert lege man auf die Tatsache, dass in der Küche so gut wie alles frisch zubereitet werde, wodurch man auch in der Lage sei, auf die immer häufiger auftretenden Lebensmittelallergien zu reagieren.

Die Mitglieder der Kreistagsfraktion erfuhren auch, dass die Kinder und Jugendlichen ihrem teilweise schlechten Ruf nicht gerecht werden. So habe man in der Jugendherberge in Bad Hersfeld so gut wie keinen Vandalismus zu verzeichnen. Die Kommunalpolitiker zeigten sich insgesamt sehr beeindruckt von der lichtdurchfluteten und ansprechenden Gestaltung, die nichts mit dem Bild von muffigen Häusern während ihrer eigenen Schulzeit zu tun hat. Man ist sich einig, dass die Jugendherberge für die Stadt und den Kreis einen Gewinn darstellt.

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