So gefährlich kann ein Adventskranz sein

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Die Jugendfeuerwehr Heringen zeigt, was unbeaufsichtigte Kerzen anrichten können.

Wie schnell ein Adventsgesteck in Flammen gerät, das zeigte am Wochenende die Jugendfeuerwehr Heringen durch eine beeindruckende Demonstration vor dem Gerätehaus. Liebevoll wurde die „gemütliche“ Sitzecke eines Wohnzimmers nachgebaut. Brennende Kerzen eines Adventskranzes standen auf dem Tisch. Und dann wurden die brennenden Kerzen unbeaufsichtigt gelassen und das Chaos nahm seinen Lauf. Nach wenigen Minuten stand die ganze Sitzecke im Vollbrand, der Rauchmelder piepste und dichter schwarzer Rauch stieg in den Nachmittagshimmel. Im Zimmer wurde eine Temperatur von fast 600 Grad Celsius gemessen und alles was sich rund um den Adventskranz und dem Weihnachtsbaum befand, wurde ein Raub der Flammen.

„Wir wollen die Jugend darauf sensibilisieren, dass man niemals brennende Kerzen alleine lässt“ sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Spoelstra und Bürgermeister Daniel Illiev betonte, wie stolz er auf „seine“ Feuerwehr, insbesondere die Jugendfeuerwehr, ist. Pascal von der Jugendfeuerwehr war beeindruckt von der gelungenen Aktion und wird seinen Freunden, die nicht bei der Feuerwehr aktiv sind, diese wichtige Botschaft übermitteln. Organisiert und unterstützt wurde die gesamte Aktion von Kevin Deiß und Antonino Murania, zwei aktiven Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Heringen, die zusammen mit den aktiven Kameraden und der Jugendfeuerwehr dabei halfen, ein „Wohnzimmer“ für die Aktion nachzubauen. Der Bürgermeister betonte noch einmal, wie wichtig der vorbeugende Brandschutz und die frühe Brandschutzerziehung doch ist, um nicht nur zur Weihnachtszeit Brände zu verhindern.

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