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Bad Hersfeld. Der NABU ruft zur Winter-Vogelbeobachtung auf.

Bad Hersfeld. Vom 3. bis 6. Januar 2014 findet zum vierten Mal die bundesweite "Stunde der Wintervögel" statt. Der NABU ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld. Im Vorjahr beteiligten sich trotz des schmuddeligen Wetters mehr als 90.000 Naturfreunde an der "Stunde der Wintervögel".

Eine besondere Qualifikation außer Freude und Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Unter den Teilnehmern werden ein Leica-Fernglas sowie zahlreiche Bücher und andere Sachpreise verlost. Über die Homepage von www.nabu-bad-hersfeld.de kann man  weitere Infos über diese Aktion erhalten  sowie seine Zählung direkt  in ein Online-Formular eingeben. Die Auswertung der Meldungen wird im Internet live zu verfolgen sein.Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Sperlinge. Aber wo genau kommen Sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden und wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus? "Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen", betont Thomas Hartwig vom NABU Bad Hersfeld.

Geht es bei der Schwesteraktion "Stunde der Gartenvögel" im Mai um die in Deutschland brütenden Arten, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzlich Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in großer Zahl auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz, Erlenzeisig oder Bergfink auf.Besondere Aufmerksamkeit verdient 2014 der Grünspecht, den LBV und NABU zum Vogel des Jahres 2014 gekürt haben. "Zwar ist dieser längst nicht so häufig wie der Buntspecht, aber auch der Grünspecht lässt sich zunehmend in Gärten und Parks blicken", erläutert Thomas Hartwig.

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