20. „Tag gegen Lärm“ – Konfrontation mit Lärm und Lärmschutz

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Von links: Andrea Zietz, Marc Eidam und Heinrich Fischer informierten am „Tage gegen Lärm“ die Bürger am Linggplatz zum Thema Lärm.Foto: Buschky

Beim „Tag gegen Lärm“ am Mittwoch wurde die Bevölkerung über Ursachen und Folgen des Lärms informiert. Der Lärmschutzbeirat Bad Hersfeld wirkte beim 20. „Tag gegen Lärm“ mit Aktionen und Vorträgen mit.

Von links: Andrea Zietz, Marc Eidam und Heinrich Fischer informierten am „Tage gegen Lärm“ die Bürger am Linggplatz zum Thema Lärm.Foto: Buschky

Bad Hersfeld. Geräusche sind ein elementarer Bestandteil unseres Alltags. Manche Geräusche empfinden wir als erträglich und sie bereiten uns sogar Freude, wie zum Beispiel unsere Lieblingsmusik. Dem gegenüber stehen aber auch Laute, die wir als Lärm empfinden. Am Mittwoch fand zum 20. Mal der „Tag gegen Lärm“ statt. Seit 1998 findet er in Deutschland statt und ist eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA). Der Lärmschutzbeirat in Bad Hersfeld beteiligte sich an dem Tag auch mit Aktionen und Vorträgen rund um das Thema Lärm und Gehör. Mit dem Aktionstag soll die Bevölkerung auf Ursachen und Folgen von Lärm aufmerksam gemacht werden.

Zur „Tag gegen Lärm“-Veranstaltung im Buchcafé begrüßte der erste Stadtrat Gunter Grimm die Anwesenden und kündigte einige Experten an, die zu den Themen Lärm, Lärmschutz und Gehör referierten. In den Vorträgen wurde die Vielschichtigkeit der eigenen akustischen Umgebung thematisiert, sowie der Umgang mit Lärm als negative Geräusche. Ziel des „Tags gegen Lärm“ war es, dass Bürger von Kindesbeinen an sachkundig Lärmprobleme erkennen und lösen können. Dabei sollte aber auch vermittelt werden, wie wichtig der Schutz des Gehörs ist.

Der größte Lärmverursacher in der Region ist die Deutsche Bahn, erklärte Dr. Joachim Dähn, erster Vorsitzender des Lärmschutzbeirats, in seiner Einführung zum Thema Lärm. Der Kreis liege im Fadenkreuz von Transitstrecken. Hinzu komme, dass der Neubau der ICE-Strecke von Fulda nach Erfurt in Planung sei. Der Güterverkehr auf den Schienen sorge ebenfalls für einen großen Geräuschepegel und „laut Prognosen wird der Güterverkehr bis 2030 etwa um 40 Prozent ansteigen“, erklärte Dähn. „Es gilt, einer Lärmverschmutzung in unserer Region entgegenzuwirken und Bad Hersfeld als Gesundheits-, Kur- und Festspielstadt zu sichern sowie die Lebensqualität aller Bürger zu verbessern“, so Dähn weiter.

Im Zeitalter neuer Technologien gibt es bereits umweltfreundliche Produkte, die dem Lärmschutz dienen – so konnten sich Besucher an verschiedenen Ständen am Linggplatz über Fahrräder, E-Bikes und Elektroautos informieren. Auch der Bad Hersfelder Lärmschutzbeirat war mit einem Stand vor Ort und informierte die Bürger zum Thema.

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