So geht’s 2014 weiter

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Waldhessen. Ein Rück- und Ausblick zum Jahreswechsel.

Waldhessen. Ein neues Jahr – 2014 ist da! Und der Jahresbeginn ist traditionell die Zeit, zurück und nach vorne zu schauen. Vieles hat sich im abgelaufenen Jahr in Waldhessen getan und Vieles steht für das neue Jahr bevor.

In Bad Hersfeld beispielsweise beginnt das neue Jahr gleich mit dem Mammutprojekt Haushalt. Nach den Ankündigungen von Bürgermeister Thomas Fehling, dass in diesem Jahr schmerzhafte Einschnitte unvermeidbar seien, bleibt das Ringen um die Haushaltsposten spannend.   Nur mit einer gemeinsamen Anstrengung werden die Politiker es schaffen, die dringend notwendigen Ein­-sparungen vorzunehmen und trotzdem die Lebensqualität zu erhalten.

Immerhin zeichnet sich im Streit um die Festspiel-Finanzierung nun offenbar eine Lösung ab.Bleibt zu hoffen, dass die Saison 2014 nicht wieder von kleinlichen Streitereien überschattet wird, sondern diesmal die Kultur im Mittelpunkt steht, wie es sein soll.

Der Konflikt um die Entlohnung der Amazon-Mitarbeiter geht auch im neuen Jahr weiter. Noch immer stehen sich die Geschäftsführung und Ver.di unversöhnlich gegenüber – und eine Änderung ist derzeit nicht in Sicht. Dazu müssten sich beide Seiten wohl erst einmal aufeinander zu bewegen.

Auch in Rotenburg hat sich Einiges getan. Mit dem Bürger­­entscheid im Juni, bei dem die Bürger mit Mehrheit für die Ortsumgehung Lispenhausen stimmten, ist der Weg für dieses Projekt frei. Auch die Planung der Dritten Fulda­brücke schreitet weiter voran.Schwieriger gestalten sich da die Konversionsbemühungen der Stadt. Und dabei werden die Karten für die Zukunft der Alheimer Kaserne vielleicht noch einmal neu gemischt: Die Große Koalition hat beschlossen, die Standortentscheidungen der Bundeswehrreform in diesem Jahr noch einmal zu überprüfen – nachdem die ersten Einheiten in Rotenburg bereits aufgelöst wurden und die Sanierung mehr oder weniger auf Eis liegt.

Die Haushaltskonsolidierung nach den Maßgaben des Schutzschirms schreitet in Rotenburg gut voran. In Waldhessen ist die Bilanz der Schutzschirm-Kommunen aber insgesamt durchwachsen. Während Ronshausen beispielsweise gute Zahlen vermelden kann, muss Nentershausen die Grundsteuer­erhöhung auf 2014 vorziehen: Eine Änderung der Schlüsselzuweisungen und ein unerwarteter Gewerbesteuer-Ausfall ließen nicht viel Spielraum, um den Schutzschirm-Fahrplan noch einzuhalten. Für Bürgermeis­ter Ralf Hilmes ist damit aber das Ende der Steuerschraube erst einmal erreicht.

In der Kommunalpolitik gab es einige Veränderungen. In Bebra gewann der parteilose Uwe Hassl die Wahl zum Bürgermeister – und die Kandidaten von CDU und SPD schafften es beide nicht in die Stichwahl. Von den etablierten Parteien erhoffen sich die Bebraner offenbar nicht mehr die Lösung der anstehenden Aufgaben – ein Trend, der in der Kommunalpolitik, wo es auf den Politiker und nicht die Partei ankommt, immer mehr um sich greift.

Auch in Hohenroda konnte ein parteiloser Kandidat die Wähler überzeugen: Der 27-jährige André Stenda ist seit September Hessens jüngster Bürgermeister.

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