Geldregen aus Berlin und Wiesbaden für Bebra

Stadtkämmerer Maik Rehn und Bürgermeister Uwe Hassl freuen sich über den Geld- und Gold-­regen für die Stadt Bebra.  	Foto: nh
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Stadtkämmerer Maik Rehn und Bürgermeister Uwe Hassl freuen sich über den Geld- und Gold-­regen für die Stadt Bebra. Foto: nh

Die ersten Finanzmittel des kommunalen ­Investitionsprogramms (KIP) und des Kommunalinvestitionsförderprogramms des Bundes gab es nun für Bebra

Bebra. "Die ersten Finanzmittel des kommunalen ­Investitionsprogramms (KIP) des Landes Hessen und des Kommunalinvestitionsförderprogramms des Bundes ­wurden nun für die Stadt Bebra freigegeben", freut sich Bürgermeister Uwe Hassl.

Mit dem KIP- bzw. KInvFG-Programm werden nachhaltige Infrastrukturprojekte der Kommunen gefördert, für die die Kommunen ansonsten kein Geld haben. Insgesamt wird Bebra im Rahmen des Förderprogramms über eine Förderquote von 1,7 Mio. Euro über mehrere Jahre verteilt am Ende verfügen. "Davon wird die Stadt Bebra nur einen Eigen­anteil zwischen 10 und 20 Prozent zu tragen haben", führt Stadtkämmerer Maik Rehn aus.

Die Rückzahlung des Eigen­anteils erfolgt über mehrere Dekaden und in den ersten zehn Jahren werden sogar vom Land Hessen die Zinsen übernommen. Hassl: "Ein echter Goldregen, was da Bund und Land über die ansonsten gebeutelten Kommunen ausschütten." Rehn stimmt zu: "Bereits im Antragsverfahren haben sich unsere politischen Gremien immense Gedanken über die Verwendung der Förderung gemacht, um eine sinnvolle und nachhaltige Investition anzuschieben, aber auch dabei den städtischen Haushalt geringstmöglichen Belastungen auszusetzen."

So sei es in Bebra gelungen, sowohl einen haushaltsrechtlich ausgeglichenen Haushalt 2017 wieder vorzulegen, als auch dringende Investitionen zu tätigen, die das Stadtbild weiterhin verbessern werden. "Wobei das meiste Geld auch noch in der Region verbleibt", so der Bürgermeister.

In einer ersten Mittelfreigabe werden unsere Ortsteile davon profitieren, so Hassl, denn auch die Dörfer sind uns wichtig. "Wir haben uns daher zunächst die Dorfgemeinschaftshäuser, die Mehrzweckhallen und Feuerwachen angesehen, um dort neue und längst überfällige modernere Heizungsanlagen einzubauen."

Erstmals seit vielen Jahren werde unter anderem die ­Biberkampfbahn in Bebra eine dringende erste Teilsanierung der südlichen Tartanbahn für über Euro 70.000 erhalten. So könne man laut Hassl die Arena wieder für den Wettkampfsport fit machen.

Insgesamt werden über 560.000 Euro in einer ersten Mittelfreisetzung investiert von denen die Stadt selbst nur 88.000 Euro aufzuwenden habe. "Letztendlich wird auch nur aus dem getragenen Eigen­anteil die jährliche Abschreibung ermittelt", sagt Maik Rehn, so dass der Ergebnishaushalt eines jeden Jahres künftig wesentlich besser abschneide, als bei einer zu 100 Prozent selbst­finanzierten Investition.

+++   EXTRA   +++

Unter anderem sind folgende Maßnahmen geplant: 

– Mehrzweckhalle Breitenbach Heizungsanlage (20.000 Euro)– Das Dorfgemeinschaftshaus Blankenheim und Rautenhausen jeweils Heizungsanlagen (15.000 Euro)– Die Feuerwehr in Breitenbach erhält ebenfalls eine neue Heizungsanlage (12.000 Euro)– In der Mehrzweckhalle in Lüdersdorf werden Sanitär- und Dämmarbeiten erfolgen (33.000 Euro)– Erneuerung der Brücke am Bergmannspfad (50.000 Euro bei einem kommunalen Anteil von 10.000 Euro)– Eine erste Teilsanierung der ­Biberkampfbahn wurde beschlossen (70.000 Euro)– Instandhaltung von Wegen und Plätzen (80.000 Euro)– Neuer und dringend benötigter Bagger für den Bauhof (180.000 Euro)

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