Gemeinsam gerne lernen: Schüler in Heimboldshausen verabschiedet

Heimboldshausen. Anlässlich der Verabschiedung und Zeugnisübergabe der Schüler sowie Studierenden an der Außenstelle der Beruflichen Schulen Obers

Heimboldshausen.Anlässlich der Verabschiedung und Zeugnisübergabe der Schüler sowie Studierenden an der Außenstelle der Beruflichen Schulen Obersberg in Philippsthal-Heimboldshausen, konnte Studiendirektorin Simone Gläser, Abteilungsleiterin des Bereiches Sozialwesen, die zahlreichen Gäste im Dorfgemeinschaftshaus Heimboldshausen begrüßen.

"Die letzten zwei Jahre waren für alle anwesenden Absolventen eine wichtige Zeit und wenn wir heute in die strahlenden Gesichter schauen, empfinden wir als Lehrkräfte große Freude über die Entwicklung, die hier stattgefunden hat", so Gläser zu Beginn ihrer Ansprache. Sie betonte, dass es eine solch kleine Schule nicht immer leicht habe, aber andererseits mache "uns das, was für uns manchmal schwierig ist, auch aus! Denn aufgrund der Überschaubarkeit kennt jeder jeden."

Sie erläutert, dass es im vergangenen Schuljahr einige klassen- und schulformübergreifende Veranstaltungen, wie z.B. ein Wahlkurs für Musik und Kommunikation und ein Winterwandertag, stattfanden, wo Schülerinnen, Schüler und Studierende gemeinsam lernen und sich austauschen konnten.

"Gemeinsam gerne lernen – das soll ein Bestandteil unserer Schulkultur sein", hielt Gläser abschließend fest.

Einen ersten Schritt in diese Richtung hat das Kollegium bereits getan: Seit einigen Jahren hat sich die Außenstelle in Heimboldshausen das Ziel gesetzt, in Bezug auf die Umwelt besondere Schwerpunkte zu setzen. Im Unterricht soll durchgängig die Verantwortung für den Umgang mit der Umgebung, den Ressourcen und auch das menschliche Miteinander im Fokus stehen. Durch das besondere Engagement des Kollegiums ist es gelungen, als Modellschule für Bildung und nachhaltige Entwicklung (BNE) vom Sozialministerium und Kultusministerium anerkannt zu werden. Aus dem Kollegium heraus ist eine BNE-Arbeitsgruppe entstanden, die von den Kollegen Claudia Fink und Klaus Adamaschek geleitet wird. Des Weiteren wurde ein Antrag auf Umweltschule in diesem Schuljahr für die Außenstelle im Bereich Sozialwesen gestellt.

Die diesjährigen Absolventen haben viel dazu beigetragen, dass der Standort Heimboldshausen sich in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt hat. Einige der Absolventen haben mehrere Jahre die Außenstelle der Beruflichen Schulen Obersberg besucht. "Es gibt Studierende, die bei uns alle Stufen unserer Schule durchlaufen haben – von der Zweijährigen Berufsfachschule zur Sozialassistenz und nun die Fachschule, die wir jetzt im dritten Jahr anbieten und inzwischen zweizügig", sagte Gläser stolz, bevor es zur Zeugnisübergabe und Verabschiedung überging.

Wenn in Heimboldshausen Absolventen verabschiedet werden, ist es üblich, dass die nächst untere Klasse einen Beitrag für die nächst höhere Klasse vorbereitet. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein vielfältiges Programm geboten: Neben Gedichten und Liedern wurden Tänze und Sketche selbstorganisiert von den Lernenden einstudiert.

Verabschiedet wurden in diesem Jahr die Zweijährige Berufsfachschule des Berufsfelds sozialpflegerische und sozialpädagogische Berufe zur Erlangung der Mittleren Reife,  die Zweijährige Höhere Berufsfachschule, die zum Abschluss des staatlich anerkannten Sozialassistenten/-assistentin führt und die Fachschule für Sozialpädagogik, die ihren ersten Ausbildungsabschnitt beendet hat und nun in ihr Anerkennungspraktikum übergeht.

Zudem haben vier Absolventen das Zusatzangebot des Samstagunterrichts in Anspruch genommen und auf diese Weise ihre Fachhochschulreife erworben. Im Einzelnen sind dies: Stefanie Völker, Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik, Lena Nuhn, Samira Schneider und Philipp Fritzler, alle staatlich anerkannte Sozialassistenten/-innen.

Viele der Verabschiedeten werden im neuen Schuljahr wieder in der Rhönstraße 11 in Heimboldshausen herzlich begrüßt werden, um ihre Ausbildung im nächsten Ausbildungsabschnitt weiter zu führen.

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