Gemeinsam nachhaltig

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Bad Hersfeld. Die Kreisstadt geht mit Siemens eine Kooperation zum Energiemanagement ein.

Bad Hersfeld. Siemens und Bad Hersfeld arbeiten jetzt gemeinsam an einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Am Montag haben die Kreisstadt  und die Siemens AG ein sogenanntes "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Diese Grundsatzvereinbarung regelt die Eckpunkte eines noch abzuschließenden Vertrages.

Zweck der Zusammenarbeit ist ein Erfahrungsaustausch bezüglich der Integration kommunaler Energiemanagementsysteme. "Bad Hersfeld ist für die Siemens AG eine ideale Plattform, unser Energiemonitoring modellhaft auch in einer Mittelstadt zu testen," freut sich Thorsten Gerstenecker von der Siemens AG, Infrastructure & Cities Sector: "Die Rahmenbedingungen sind hier ideal, kurze Kommunikationswege bilden hier die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des kommunalen Energiemanagements in die Abläufe der Verwaltung." Weiterhin bilde Bad Hersfeld genau die Handlungsfelder ab, die in großen Städten und Metropolen in vielfacher Art und Weise vorhanden sind. Hier können also Erfahrungen "im Kleinen" gesammelt werden, die "im Großen" für die künftigen Geschäftsfelder von Nutzen sein können, um möglichst optimale Angebote zu entwickeln, erklärte Gerstenecker.

Die Siemens AG verfügt über umfassendes Wissen im Bereich der Gebäudetechnik und Sicherheitsoptimierung bis hin zum Ressourcenmanagement im Bereich der integrierten Stadtentwicklung.Für Bürgermeister Thomas Fehling ist diese Kooperation ein weiterer Baustein, um einerseits den Klimaschutz in Bad Hersfeld zu forcieren und anderseits die Grundlagen für die Senkung der Energiekosten innerhalb der städtischen Einrichtungen zu erhalten. "Die Zusammenarbeit mit der Siemens AG nützt uns, um die Energieverbräuche künftig besser managen zu können", ist sich fehling sicher. So erhalte die Stadt anstatt der in der Vergangenheit durchgeführten Praxis der monatlichen Verbrauchserfassung künftig die Lastgänge mindestens im Viertelstunden-Takt. "Damit können wir deutlich schneller Abweichungen erkennen und darauf reagieren", so Fehling. "Mein Ziel ist es ja bekanntlich, die Energiekosten um 15 Prozent bis 2015 zu senken."

Seit einem Jahr wird das Energiemanagementsystem an verschiedenen Standorten eingebaut und bereits erprobt. Aktuell werden Zug um Zug die städtischen Kindergärten mit modernen elektronischen Verbrauchszählern ausgestattet und auf das Energiemonitoring der Siemens AG aufgeschaltet. "Die ersten Ergebnisse haben auch erste Erfolge gezeichnet," so Fehling weiter. Auf diese Weise wurden bereits mehrere tausend Euro in den internen Abläufen des wortreichs eingespart. Ähnliche Ergebnisse werden auch durch die Optimierung in der Straßenbeleuchtung erwartet.

Die Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH setzen ebenfalls auf das Energiemonitoring undbeabsichtigen, ihre Geschäftsfelder auf dieses Handlungsfeld zu erweitern.2014 werden weitere Gebäude wie beispielsweise die Stadthalle oder die Feuerwache an das System angeschlossen.

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