„Gemeinsam in Rotenburg“ stellt Leitbild für Stadt auf

Rotenburg. Die Attraktivität von Rotenburg zu steigern ist das Ziel des Vereins "Gemeinsam in Rotenburg". Zu diesem Zweck hatte der Verein

Rotenburg. Die Attraktivität von Rotenburg zu steigern ist das Ziel des Vereins "Gemeinsam in Rotenburg". Zu diesem Zweck hatte der Verein in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung und Bürgermeister Christian Grun­wald in der vergangenen Woche zu einem Workshop eingeladen, um ein Leitbild für die Stadt zu erarbeiten.

Teilnehmer waren rund 40 Personen aus  verschiedenen Bereichen, neben interessierten Bürgern auch Geschäftsleute, Mitglieder anderer Vereine und Kommunalpolitiker.Schließlich muss das Leitbild alle Gruppen unter einen Hut bringen.

Das Leitbild soll außerdem dazu dienen, konkrete Konzepte und Maßnahmen zu erarbeiten, denn hierzu ist ein klares Ziel nötig: "Wir wollen keinen blinden Aktionismus", erklärt Wolfgang Bodenstein vom Vereinsvorstand.In mehreren Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmer die Leitsätze zu verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Kultur und Lebensqualität.

Ausgangspunkt war der Befund, dass Rotenburg eine lebenswerte Stadt für alle gesellschaftlichen Gruppen ist, die letztendlich eine Solidargemeinschaft bilden.

"Wir haben festgestellt, dass Rotenburg von externen oft viel positiver gesehen wird als von den Einheimschen selbst", so Bodenstein. Dies müsse sich ändern: "Es ist wichtig, ein Bewusstsein zu schaffen, dass es uns doch gut geht."Rotenburg biete neben der schönen Natur und der Fachwerk-Altstadt auch eine gute Wirtschaftsstruktur mit großen Dienstleistungsanbietern wie dem HKZ aber auch kleinen Handwerksbetrieben und Einzelhandelsgeschäften.

Begeistert zeigt sich Bodenstein von der engagierten Arbeit der Teilnehmer: "Die in den Arbeitsgruppen gezeigte Teamarbeit und die Qualität der Workshopergebnisse ist ein Beweis dafür, dass wir alle durch ein gemeinsames Engagement die Zukunft Rotenburgs erfolgreich gestalten können. Das stimmt optimistisch für die Umsetzung der nächsten Schritte."Das erarbeitete Leitbild wird nun zusammengefasst und an den Magistrat weitergeleitet und soll dann auf der nächsten Stadtverordnetenversammlung abgesegnet werden.

Bodenstein möchte sich bei den Teilnehmern für ihren Beitrag bedanken: "Da war ein großer Optimismus zu spüren, eine richtige Aufbruchsstimmung: Jetzt bewegt sich was." Weiterhin sind alle interessierten Bürger aufgerufen, sich in diesen Prozess einzubringen.

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