Im Gespräch mit Bürgermeister Volker Jaritz

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Bürgermeister der Gemeinde Breitenbach am Herzberg Volker Jaritz. Foto: Fröhnert

Volker Jaritz: „Keine Denkmäler bauen, die man sieht“

Breitenbach am Herzberg. Im idyllischen Breitenbach am Herzberg wird durch eine kontinuierlich umgesetzte Haushaltspolitik eine bezahlbare, familienfreundliche Lage geschaffen. "Die Steuern und Wassergebühren sind stabil und sollen auch in Zukunft konstant bleiben. Zudem wird im pflichtbewussten Verhalten gegenüber den Bürgern keine Neuverschuldung durchgeführt", erklärt Bürgermeister Volker Jaritz.

Der Kindergarten wurde in eine Kindertagesstätte umgewandelt, um berufstätige Eltern zu entlasten. Die dafür erhobenen Gebühren bleiben in Relation zu anderen Gemeinden gering.

Es bestehen zwar Standortnachteile gegenüber Flächenkommunen, was die Ansiedlung von Firmen und Gewerbe betrifft. Dafür sorgen die Wälder und die Natur aber für einen steten Erholungseffekt.Der Campingplatz am Silbersee mit Volleyballplatz und Strand ist während der warmen Zeit im Jahr stets gut besucht und auf dem Wahrzeichen der Stadt, der Burg Herzberg, lässt sich mit wunderbarer Aussicht heiraten.Auch im neuen Jahr hat Jaritz viel vor. "Wir wollen in ein neues Feuerwehrersatzfahrzeug investieren und die Hauptleitung der Wasserversorgung soll erneuert werden. Alle Bürger müssen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser haben. Wenn dieses Projekt abgeschlossen ist, sollte erstmal 30 Jahre Ruhe sein", sagt Jaritz.Dann muss auch kein Bürger mehr mit Beträgen belastet werden", berichtet Jaritz weiter.Ganz nach dem Motto: "Keine Denkmäler bauen, die man sieht. Denn das Geld, das in der Erde ‘steckt’, sieht zwar keiner, aber es hilft allen."

Vergangenes Jahr wurden am Rathaus das Dach sowie eine Fensterfront erneuert und alle Lampen zukunftsweisend durch stromsparende LEDs ersetzt. In einem nächsten Schritt soll das Dach noch eine Fotovoltaikanlage erhalten, womit der Eigenbedarf an Strom gedeckt wird.Auch der Tiefbrunnen in Breitenbach wird mit Solartechnik erweitert, die dazu dienen wird die Pumpe zu betreiben. Der Tiefbrunnen in Machtlos wird saniert, aber nicht mit Fotovoltaik ausgestattet, da es sich dort nicht rentieren würde.243.000 Euro werden in Baumaßnahmen investiert und 175.000 Euro in Sachanlagevermögen. "Insgesamt macht das 418.000 Euro an Neuinvestitionen, wofür aber keine Kreditaufnahme notwendig ist, da wir gut gewirtschaftet haben", ergänzt Jaritz mit einem zufriedenen Lächeln. Wenn alle Formalitäten geklärt sind, soll voraussichtlich 2017 auch das Bürgerhaus einer energetischen Sanierung  unterzogen werden.

"Trotz aller Neuinvestitionen können wir auf fünf Jahre in Folge ohne Neuverschuldung zurückblicken. Zudem ist es uns auch möglich bereits bestehende Schulden abzubezahlen", sagt Jaritz abschließend mit einem überzeugten und sicheren Blick in die Zukunft.

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