HFA ist für gestaffelte Kita-Gebühren

Die frühere Fraktionsgemeinschaft und heutige Unabhängige Bürger Bad Hersfeld setzt sich für einkommensorientierte Staffelung ein.

Bad Hersfeld. Seit Jahren setzen sich Vertreter der früheren Fraktionsgemeinschaft und heutigen Unabhängigen Bürger Bad Hersfeld (UBH) dafür ein, dass es bei den Kita-Gebühren eine einkommensorientierte Staffelung gibt.

Nur diese ist nach Ansicht der UBH gerecht und unterstützt Familien und Alleinerziehende mit geringem Einkommen. Dass sich dafür erstmalig eine Mehrheit im HFA und im Stadtparlament abzeichnet, begrüßt der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Schülbe außerordentlich.

"Natürlich wäre ein völliger Verzicht auf  Kita-Gebühren eine große soziale Wohltat, auch oder gerade für junge Familien", meint Schülbe.

Dies wäre aber für Bad Hersfeld nur finanzierbar, wenn das Land oder der Bund entsprechende Zuschüsse gewähren würde – "was leider nicht geschieht", so Schülbe.Auf totale Ablehnung  und Kopfschütteln stößt bei der UBH der Vorschlag der Grünen-NBL-Fraktion einer Anhebung der gebühren auf 75 Cent pro Betreuungsstunde, die eine enorme Erhöhung der Kita-Gebühren zur Folge hätte.Die UBH hofft darauf, dass die SPD bei der Einführung gestaffelter Gebühren mitmacht, denn dies entspreche auch ihrem Anspruch auf  soziales Engagement.

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