Giftgasalarm in Heimboldshäuser Berufsschule

Gaseinsatz in Heimboldshausen: Reinigungskraft vernahm ätzenden Gestank im Chemieraum

Heimboldshausen. Am Freitagmittag wurden gegen 13 Uhr die Feuerwehren der Großgemeinde Philippsthal und der GABC (Gefahrenabwehr atomarer, biologischer und chemischer Stoffe) Einsatzzug der Feuerwehr aus Bad Hersfeld zu einem Gaseinsatz in der Berufsschule in Heimboldshausen gerufen. Reinigungskräfte hatten im Chemieraum der Schule penetranten, ätzenden Gestank festgestellt und den Hausmeister informiert. Der Hausmeister alarmierte die Feuerwehr, die mit ca. 56 Einsatzkräften zwei Rettungswagen und einem Notarzt zur Einsatzstelle ausrückten. Eine vermutlich undichte Gasflasche mit Schwefelwasserstoff wurde durch die Feuerwehr sicher gestellt und der Bereich der Flasche weiträumig abgesperrt. Im weiteren Einsatzverlauf musste die gesamte Schule belüftet und dafür alle Fenster geöffnet werden. Der GABC-Zug der Bad Hersfelder Feuerwehr wird in der Schule noch Gasmessungen durchführen, und die Gasflasche in einem Sicherungsbehälter zur Entsorgung entfernen. Die Reinigungskräfte und der Hausmeister wurden durch den Notarzt vor Ort untersucht. Da sie keinen gesundheitlichen Schaden erlitten, konnten alle drei Personen vor Ort wieder entlassen werden. Glücklicherweise befanden sich keine Schüler im Schulgebäude, da in Hessen Osterferien sind.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Viermal Luther zum Festspiel-Start

Die Besetzung für das große Luther-Stück ist jetzt bekannt - mit dabei: Hersfeld-Preisträger Christian Nickel.
Viermal Luther zum Festspiel-Start

Polizei stoppt litauischen Lkw mit 16.000 Kilo Torf beladen

Ein Kontrollteam der Polizei Bad Hersfeld zog gestern einen Lkw aus Litauen aus dem Verkehr.
Polizei stoppt litauischen Lkw mit 16.000 Kilo Torf beladen

Neue Einstiegsmöglichkeiten in Ludwigsau und Niederaula

Der NVV richtet gemeinsam mit dem Landkreis und Kommunen mehr Bushaltestellen in Ludwigsau und Niederaula ein.
Neue Einstiegsmöglichkeiten in Ludwigsau und Niederaula

Leserbrief: Jugendhilfe soll in Rotenburg bleiben

UBR-Fraktionsvorsitzender Hartmut Grünewald sieht nichts Bürgernahes in der Verlegung der Jugendhilfeeinrichtungen von Rotenburg und Bebra nach Bad Hersfeld.
Leserbrief: Jugendhilfe soll in Rotenburg bleiben

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.