Die „Götter“ verlassen die Beruflichen Schulen Bebra

Die Abgänger des Beruflichen Gymnasiums.

Abistreich statt Unterricht - Schüler verkleideten sich.

Bebra. Besser hätte der Abistreich an den Beruflichen Schulen Bebra nicht laufen können. Die Absolventen des diesjährigen Abiturjahrgangs hatten alles minutiös geplant und boten ein abwechslungsreiches Programm in der dafür dekorierten Aula. Am Morgen war schon zu erahnen, dass es der Tag der Tage war, der von manchen gefürchtet und von vielen mit Freude erwartet wird.

Die Schüler des Abiturjahrgangs hatten alles unter das Motto „Die Götter verlassen den Olymp“ gestellt und bereits am frühen Morgen mit Parkplatzsperrung, Luftballon-Meer, Möbelbarrikaden und einem Auto im Foyer auf sich aufmerksam gemacht. Die Schüler selbst hatten sich passend zum Motto verkleidet und Zeus und seine Göttinnen liefen bereits vor Beginn des eigentlichen Unterrichts durch die Schule, um die anderen Schüler für das zweistündige Programm in der Aula einzuladen.

Alle Lehrer, die in den Klassen unterrichteten, wurden von den Schülern eingeladen an dem Programm teilzunehmen und in Lehrer-Teams gegeneinander anzutreten. Die Spiele sorgten für eine gute Stimmung und viel Gelächter. Zwischen Kinderfotos der Lehrer, Bürostuhl-Rennen, Stopptanz und einem Scrabble der Antike waren immer wieder kurze Pausen, in denen sich die Lehrer in ihrer Lounge am „Rande der Akropolis“ bei Traubensaft und Weintrauben von den Strapazen erholen konnten. Schulleiterin Ivonne Buchenau ließ es sich nicht nehmen und zeigte bei der Suche nach den Olympischen Ringen vollen Einsatz. Am Ende konnte sich ein Team ganz klar durchsetzen und hatte die Olympischen Spiele gewonnen, dafür wurden sie einer Siegerehrung mit viel Applaus von den Schülern belohnt. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Leistungskurslehrerin Inga Peterson bei den Schülern. Sie lobte die tolle Veranstaltung und gute Planung.

Nach genau zwei Stunden, wie mit der Schulleitung verabredet, war der Spaß vorbei und der Schulalltag kehrte wieder zurück. Wenn ein Abistreich so reibungslos abläuft und alle Beteiligten, sei es Lehrer oder Schüler, gleichermaßen Spaßen haben, braucht ein solcher Tag nicht gefürchtet zu werden, sondern kann mit Freude erwartet werden.

Für die Schüler ist der Abistreich nach einer langen Zeit des Lernens die Auftaktveranstaltung im Rahmen ihrer Abiturfeierlichkeiten und damit für sie von besonderer Bedeutung. Deswegen ist es umso schöner, wenn selbst die Schulleitung mit Begeisterung dabei ist und die Arbeit der Schüler würdigt.

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