Groß geht, Hassl kommt - Neujahrsempfang Bebra

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Bebra. Viele waren gekommen, um bei der inoffiziellen Verabschiedung des alten und Vorstellung des neuen Bürgermeister Bebras dabei zu sein.

Bebra. Nach 18 Jahren im Licht der Öffentlichkeit hat sich Horst Groß am vergangenen Montagabend beim Neujahrsempfang der Stadt Bebra im Foyer des Beruflichen Gymnasiums offiziell verabschiedet. Ein wenig mehr Ruhe sei ihm in jedem Fall gegönnt, so viel wie er in seiner Dienstzeit geleistet hat. Stadtverordnetenvorsteher Herbert Börner eröffnete die Veranstaltung mit Witz und Leichtigkeit.Der Abend stand ganz im Zeichen der Verabschiedung des (Noch)-Bürgermeisters Horst Groß. Im gleichen Atemzug wurde auch dessen Nachfolger Uwe Hassl vorgestellt, der sich am 22. September 2013 in der Stichwahl zum neuen Bebraer Bürgermeister klar gegen Volkmar Hanf durchsetzte.Alle waren eingeladen – und kamen auch: Bis auf den letzten Platz besetzt war die Aula des Beruflichen Gymnasiums  der Stadt Bebra. Mitbürger, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Vereinsleben waren anwesend.

Dazu gehörten auch viele Ehrengäste, wie zum Beispiel MdB Helmut Heiderich oder Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt oder auch Regierungspräsident Walter Lübcke, die gekommen waren, um Horst Groß’ Lebenswerk zu würdigen. Stadtverordnetenvorsteher Herbert Börner erklärte, wie der Bekanntheitsgrad Bebras unter Groß in den vergangenen Jahren – der "Ära Groß’" – stets gestiegen sei, nannte stichpunktartig die wichtigsten Etappen seiner Laufbahn. In Erinnerung geblieben seien: Ellis Saal, Mc Donalds, Kreissl, Lokdenkmal, Operation Sichere Zukunft, Zubra, Ausbau Innenstadt und – wie des Öfteren betont – die Bahn AG. Börner traf mit seiner Zusammenfassung die Meinung vieler: "Horst, du hast deine Sache nicht schlecht gemacht."

Es folgten die obligatorischen Neujahrswünsche des Landrates Dr. Karl-Ernst Schmidt, der im vollen Saal die Wertschätzung gegenüber des Bürgermeisters hervorbrachte. Besonders freute er sich für Groß’ Ehefrau Brigitte, der  der Bürgermeister nun viel mehr Zeit entgegenbringen könne. In 18 Jahren habe Groß viel erreicht, Entscheidendes geleistet und viel auf den Weg gebracht. Vordergründig hätten die Verkehrsführung in der Innenstadt, der Bau des neuen Einkaufszentrums und die Sanierung der Stadt dazu beigetragen, das Erscheinungsbild der Biber-Stadt positiv zu verändern.

Auch Regierungspräsident Walter Lübcke dankte Horst Groß für sein Engagement. Durch ihn sei der Spaß an der Kommunalpolitik erhalten geblieben. Als Geschenk für die "first-lady" Bebras, Brigitte Groß, hatte Lübcke einen edlen Tropfen mit im Gepäck.

Bürgermeister Horst Groß, der dreimal ins Amt gewählt und 1996 erstmals als Bürgermeister ernannt wurde, fasste in seiner 18. und letzten Neujahrsrede das vergangene Jahr 2013 zusammen. Für besonders erwähnenswert hielt  er natürlich die Bürgermeisterwahl Bebras, "zog den Hut" vor der Leistung aller Kandidaten und wünschte seinem Nachfolger Uwe ­Hassl alles Gute für die Zukunft.Groß’ Ziel, Bebra – einer Stadt voller Chancen und Menschen – einen erfolgreichen Weg in die Zukunft zu ebnen, scheint aufgegangen zu sein.Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Besucher des Neujahrsempfanges Bürgermeister Horst Groß.

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