Groß: „Hausaufgaben nicht gemacht!“

Thema Sanierung Rathaus Bebra: Bebraer Brgermeister bt Kritik an Initiatoren des BrgerbegehrensPRESSEMITTEILUNGBebra.

Thema Sanierung Rathaus Bebra: Bebraer Brgermeister bt Kritik an Initiatoren des Brgerbegehrens

PRESSEMITTEILUNG

Bebra.Brgermeister Horst Gro fhrt im Zusammenhang mit der Kritik an der vorgeschlagenen Ablehnung des Brgerbegehrens schrfere Geschtze auf.Es grenzt schon an Volksverdummung, wenn in Pressemitteilungen so getan wird, als drfe sich die Stadtverordnetenversammlung ber geltendes Recht hinwegsetzen. Wenn der Finanzierungsvorschlag fehlt, muss das Begehren abgelehnt werden, kritisiert der Bebraer Verwaltungschef.Htten die Herren Vertrauensleute mal vorher ihre Hausaufgaben gemacht, so bruchten sie jetzt keine Krokodilstrnen zu weinen. Stimmung zu machen war ihnen aber offenbar wichtiger als eine korrekte Formulierung ihres so genannten Zieles, schimpft Gro.Hier werde deutlich, dass es offenbar gar nicht so sehr um die Rathausfassade gehe, sondern um politische Racheakte und Rnkespiele, meint Gro. So knne er die Mr vom so genannten schtzenswerten Klinkerensemble schon gar nicht mehr hren.Zum einen hat das Kreisbauamt den Bauantrag zur Umgestaltung der Rathausfassade bereits genehmigt und so Rechtsklarheit geschaffen, zum anderen msse man wohl blind auf dem politischen Auge sein, wenn man ignoriert, dass sich direkt am Rathausmarkt seit vielen Jahren eine Fassade befindet, auf der die Klinker nur aufgemalt sind. Wo blieb denn damals der Protest der Verfechter der reinen Klinkerlehre? fragt Gro.Man msse ganz einfach zur Kenntnis nehmen, dass die Mittel aus dem Konjunkturprogramm eine einmalige Chance darstellten, das Rathaus von Grund auf zu sanieren und zu erweitern. Gro wrtlich: Es geht doch gar nicht darum, dass einige Beamte einen warmen Hintern haben, sondern darum, zu verhindern, dass aus dem Rathaus als Dienstleistungszentrum aller Bebraer Brger eben deren Steuermittel im wahrsten Sinne des Wortes durch die schlechte Fassade in die Luft geblasen werden. Wie man sich in Kenntnis der Fakten, dass zum Beispiel die Heizungsanlage sptestens im nchsten Jahr erneuert werden muss, zu der Aussage verleiten lasse knne, dass wie im Finanzierungsvorschlag formuliert, keine Kosten entstehen, bleibe wohl ewig das Geheimnis der Verfasser. Diese mssten der Unternehmerschaft dann aber bitte irgendwann einmal Rechenschaft ablegen, wenn sie es denn endgltig geschafft htten, fast eine Million Euro, die fr Auftrge zur Verfgung gestanden htten, verfallen zu lassen, meint Gro. Sicherlich ist ein Brgerbegehren ein legitimes Mittel. Die Wege dafr aber sind vorgeschrieben. Wer sie verlsst, darf sich nicht wundern, wenn sie nicht zum Ziel fhren. Die Schuld dafr tragen aber nicht diejenigen, die das Begehren ablehnen mssen sondern die, die schludrig gearbeitet haben, stellt Gro fest. Aus einem Brgerbegehren drfe eben keine Verdummungskampagne werden, meint Gro. Dies seien die Initiatoren schlielich auch den vielen Menschen schuldig, die im guten Glauben an die Rechtmigkeit unterschrieben htten.Gro abschlieend: In anderen Stdten werden wir schon ausgelacht. Wenn es nur um die verdammten Klinker geht, dann lasst sie uns anmalen oder die Fassade des Rathaus zu einem Kunstwerk umgestalten, schlgt er vor.

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