Grüne sehen es kritisch

Straensperrung L 3251 Grne: Gefahrenstelle fr Radfahrer wird nicht bercksichtigtPRESSEMITTEILUNGRonshau

Straensperrung L 3251 Grne: Gefahrenstelle fr Radfahrer wird nicht bercksichtigt

PRESSEMITTEILUNGRonshausen/Weiterode/Hnebach. Fehlende Transparenz, kein ausgereiftes Konzept und die Frage nach der Notwendigkeit! Mit diesen Worten nimmt der Kreisvorstand von BNDNIS 90/DIE GRNEN Stellung zu der geplanten Straenerneuerung zwischen Wildeck-Hnebach und Ronshausen. In die ffentliche Kritik geraten war die Manahme, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert wird, in den letzten Tagen insbesondere wegen der beabsichtigten Sperrung der L 3251 fr mehrere Wochen.Eine Vollsperrung wrde vermutlich auf mehr Verstndnis stoen, wenn danach eine enorme Verbesserung der Verkehrssituation zu erwarten wre, stellt Vorstandssprecherin Sabine Grnwald fest. Ein vermeintlich irreparabler Zustand des vorhandenen Straenbelages aber scheint fr viele nicht erkennbar zu sein und schon gar nicht, warum eine Lsung mit Baustellenampel nicht mglich sein sollte.Grnwald weiter: Unser Hauptkritikpunkt ist aber noch ein ganz anderer: der Radweg R15, der auf etwa 200m Lnge in einer unbersichtlichen Kurve direkt auf der Landesstrae verluft und diese dann auch noch kreuzt, wurde offenbar gar nicht in die Planungen einbezogen. Hier soll eine extrem gefhrliche Verkehrssituation fr weitere 20 Jahre in Asphalt gegossen werden!Auf Anfrage habe das Hessische Amt fr Straen- und Verkehrswesen in Eschwege mitgeteilt, dass dieses Problem gar nicht bekannt sei, und dass bei einem solchen Radweg ohnehin die Kommunen Baulasttrger wren. Zumindest die Gemeinde Wildeck hat von dem geplanten Bauvorhaben aber erst aus der Presse erfahren und so keine Gelegenheit gehabt, bei den Planungen mit dem Amt fr Straen- und Verkehrswesen zusammenzuarbeiten.Wir fragen uns, ob die Entscheidungstrger des ASV jemals eine Besichtigung vor Ort durchgefhrt haben. Aus unserer Sicht ist dies ein typisches Beispiel fr ein Projekt, das mit heier Nadel gestrickt wurde. Die Millionen aus Wiesbaden waren da und mussten irgendwo und vor allem schnell auf die Strae gebracht werden. Dass es sich dabei um Steuergelder handelt, die zuknftige Generationen erst noch erwirtschaften mssen, erscheint nebenschlich., so die Kreisvorstandssprecherin. Gerade wenn man die Brger derart in Vorleistung treten lsst, wie es im Moment bei den Konjunkturpaketen der Fall ist, sollte man doch erwarten knnen, dass die Verantwortlichen mit groer Sorgfalt vorgehen und die betroffenen Menschen, zumindest aber die Gemeinden mit einbezogen werden.Die Kreistagsfraktion von BNDNIS 90/DIE GRNEN bereitet zu diesem Thema eine Anfrage im Kreistag vor. Zudem wird sich die Grne Landtagsabgeordnete Sigrid Erfurth um Aufklrung in Wiesbaden bemhen

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