Grundstein für Feuerwehrgerätehaus gelegt

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Der Bau des neuen Gebäudes kann nun beginnen.

Rotenburg.  Ein ehrgeiziges Projekt nimmt nun in Rotenburg Gestalt an: Nach der Erschließung des Grundstücks im Breitlinger Kirchweg konnte Bürgermeister Christian Grunwald am Wochenende zahlreiche Gäste zur Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Mit Investitionen von über 11 Mio. Euro entsteht hier ein Gebäudekomplex mit 1.958 Quadratmetern Fläche, mit Fahrzeughallen für die Einsatzfahrzeuge, Umkleiden, Schulungs- und Übungsräumen und einer neuen Funkzentrale. Die Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt beglückwünschte die Stadt zu diesem ehrgeizigen Projekt. Das neue Gebäude werde der Feuerwehr ihre Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft eherblich erleichtern. Das Land steuert 950.000 Euro der Invesitionssumme bei. Auch Landrat Dr. Michael Koch würdigte die Entscheidung der Stadt zu dieser gewaltigen Augabe. Der Landkreis unterstützt das Projekt ebenfalls mit 400.000 Euro, denn dies sei eine Feuerwache nicht nur für Rotenburg, sondern die Feuerwehr sei kreisweit im Einsatz. Auch die kreisweite Feuerwehr-Ausbildung werde mit dem modernen Standort gefördert. Karina Fissmann, die ab Januar im neuen Landtag für den Wahlkreis Rotenburg sitzen wird, würdigte das gesellschaftliche Engagement der Feuerwehr als „wichtige Stütze der Gesellschaft“. Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut und Wehrführer Dirk Riemenschneider dankten ebenfalls Magistrat und Stadtverordneten für ihre mutige und zukunftsweisende Entscheidung. Die modern ausgestattete Feuerwache werde der Feuerwehr ihre Arbeit deutlich erleichtern, die dann verbesserten Ausbildungsbedingungen mit Abseilwand und einer Grube zum Üben von Tiefbau-Einsätzen werden außerdem auch die Sicherheit für die Einsatzkräfte erhöhen, erläuterten sei. Eingedenk des Psalmwortes „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ erbaten die beiden Pfarrer Andreas Schweimer und Lars Niquet um den Segen für das neu entstehende Gebäude und um den Schutz für die Feuerwehrleute bei ihren künftigen Einsätzen. Dafür hatten sie auch gleich zwei kleine Schiefertafeln mit Segenswünschen vorbereitet, die anschließend in die Zeitkapsel gegeben wurden. Zusammen mit Münzgeld, der Tageszeitung und der aktuellen Ausgabe des Kreisanzeigers, Grußworten der Beteiligten, Infomaterialien über die Feuerwehr Rotenburg sowie den Gebäudeplänen wurde die Zeitkapsel feierlich im Fundament versenkt, und zwar genau im künftigen Eingangsbereich. Dabei kam auch der Feuerwehrnachwuchs zum Zuge, denn schließlich soll das Gebäude auch ihnen in Zukunft noch möglichst lange gute Dienste erweisen. Und da bei der Feuerwehr nicht nur Leistung im Einsatz, sondern auch gute Kameradschaft zählt, wurden die Gäste anschließend ins alte Gerätehaus zu einem Imbiss und gemütlichem Beisammensein eingeladen.

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