Handballfest der besonderen Art - 17. Sparkassen-Handballcup in Bad Hersfeld

Waldhessen. Ein Handballfest der besonderen Art steht den Freunden dieser Sportart in Osthessen und Thüringen ins Haus. Sage und Schreibe neun der ac

Waldhessen.Ein Handballfest der besonderen Art steht den Freunden dieser Sportart in Osthessen und Thüringen ins Haus. Sage und Schreibe neun der achtzehn Erstligisten treffen sich zu diesem Vorbereitungsturnier in sechs Spielorten in der Region. In drei Vorrundengruppen in Bad Hersfeld, Gensungen und Eisenach gehen insgesamt 12 Teams ab dem 31. Juli auf die Jagd nach dem Gruppensieg, der den Weg in dasHalbfinale ebnet. Der beste Gruppenzweite folgt diesem Trio.

Die Vorrundenspiele beginnen jeweils um 18 und 20 Uhr. Tickets sind zum Preis von 28 Euro (Dauerkarte Erwachsene), 13 Euro (Dauerkarte Jugendliche) und 13 Euro (Tageskarte Erwachsene) und 6 Euro (Tageskarte Jugendliche) erhältlich. Die VIP-Karte kostet für das Finale 55 Euro. Neben den bekannten regionalen Vorverkaufsstellen sind die Tickets auch über die Internetseite www.sparkassenhandballcup.de zu erwerben.

"Ich bin absolut positiv gestimmt und freue mich auf die Aufgabe hier in Lübbecke", begann Dirk Beuchler seine neue Aufgabe beim "stärksten Dorf" im Land. Der ehemalige Nationalspieler hatte im Vorjahr mit dem TBV Lemgo einen schweren Saisonstart, führte den Lokalkonkurrenten am Ende jedoch bis auf den neunten Platz.Beim Lokalrivalen, der das letzte Jahr auf dem zwölften Platz abschloss, kehrt Beuchler nun an seine alte Wirkungsstätte zurück, von 1995 - 2001 war er Kreisläufer bei den Ostwestfalen.

"Es ist doch schön, junge Spieler zu haben, die ehrgeizig sind und etwas bewegen wollen. Sie sollen den Erfahrenen ruhig eine Menge Druck machen", meint Beuchler mit Blick auf Neuzugänge. Maximilian Schubert (Göppingen), Ramon Tauabo (Berlin), Malte Semisch (Hannover), Gabor Langhans (Rostock) und Zweitspielrechtler Fabian Lieb fallen alle unter die Schlagworte jung, talentiert und deutsch.

"Mit Markus Baur als Trainer haben wir ein erstes Zeichen gesetzt, im letzten Jahr mit Jens Schöngarth und Pawel Niewrzawa einen weiteren Schritt gemacht, mit der Verpflichtung von Dirk Beuchler zeigen wir jetzt endgültig wohin es gehen soll", erklärt Armin Gauselmann, Sprecher des Wirtschaftsbeirates. "In unserer Mannschaft haben wir von 16 jetzt neun deutsche Spieler – darauf können wir stolz sein." Denn bis auf Dario Quenstedt, der wieder zum SC Magdeburg zurückkehrt, finden sich mit Daniel Svensson (Skjern), Kristian Svensson (Skövde), Tomasz Tluczynski (Nordhemmern) und Risto Arnaudovski (Ziel unbekannt) nur Ausländer bei den Abgängen.

"In den letzten Jahren haben wir den Prozess angekündigt, jetzt wird er vorangetrieben. Wir haben jetzt eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, wobei die Jungen den Alten Dampf machen sollen", so Gauselmann, der überzeugt ist mit Beuchler "die richtige Trainerwahl getroffen" zu haben."Die Vorbereitung wird sehr intensiv sein mit vielen Spielen. Wir werden natürlich aber auch viel Wert darauf legen, dass die Mannschaft als Team zusammenfindet", macht Teammanager Zlatko Feric klar.Die letzte Saison war ein außergewöhnliches Jahr für die TSV Hannover-Burgdorf. Die Recken, so der im letzten Sommer neu eingeführte Kampfname der Niedersachsen, können auf eine "Saison der Rekorde" zurückblicken. Die beste Platzierung, die meisten Punkte, die meisten Tore und einiges mehr standen nach 34 Spieltagen zu Buche. Gelang in den ersten drei Jahren in der ersten Liga maximal der 13. Platz, so konnte man die letzte Saison auf dem sechsten Platz – und dank des Europapokalsiegs der Rhein-Neckar Löwen – auch mit der Qualifikation für den EHF-Pokal beenden.

46 Pluspunkte, das sind mehr als man in den beiden vorangegangenen Spielzeiten zusammen erreichte. "Die Bestmarken und Rekorde, die die Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit erreicht hat, sind das Ergebnis eines starken Kollektivs, das sich in den letzten Jahren in Hannover bilden und in dieser Saison durch geringeVerletzungssorgen immer besser finden konnte. Eine ausgeglichene Heim-und Auswärtsbilanz von elf bzw. zehn Siegen verdeutlichen die Stabilität des Teams um Trainer Christopher Nordmeyer", so die Bilanz der TSV Hannover-Burgdorf.

"Jeder Spieler war hungrig auf Spielanteile und wir konnten die Belastung während einer Partie auf viele Schultern verteilen. Das hat sich in vielen engen Spielen am Ende ausgezahlt. Zudem haben wir auf allen Positionen eine hohe Qualität im Kader und sind deswegen für unsere Gegner schwer ausrechenbar gewesen", sieht Trainer Christopher Nordmeyer die Erfolgsfaktoren für das gute Jahr. Und die Erfolgsgeschichte sollmöglichst fortgeschrieben werden. Mit Borut Mackovsek (Celje), Vasko Sevaljevic (Dinamo Minsk) und Nikolai Weber (Wetzlar) hat man sich gezielt verstärkt. Bei den Abgängen gilt es vor allem den Abgang von Toptorjäger Morten Olsen (205 Saisontore, St. Raphael) zu kompensieren. Darüber hinaus haben Torhüter Malte Semisch (TuS NLübbecke) und Aivis Jurdzs (ThSV Eisenach) den Verein verlassen.

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