„Da hab’ ich Bock drauf“

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Hans Georg Bock will der nächste Bürgermeister der Gemeinde Schenklengsfeld werden.

Der KA im Gespräch mit Schenklengsfelds Bürgermeisterkandidat Hans Georg Bock über seine Ziele.

Schenklengsfeld. Hans Georg Bock wurde im Schenk­lengsfelder Ortsteil Oberlengsfeld geboren, ist in der Gemeinde aufgewachsen, fühlt sich noch heute „pudelwohl“ und kandidiert nun als Bürgermeister.

Über 5.000 Einwohner

Als mittelfrististiges Ziel will Bock die Einwohnerzahl auf über 5.000 (aktuell rund 4.600) steigern. „Ein Ziel, das mit der richtigen Planung und Strategie durchaus in den nächsten Jahren zu erreichen ist“, erklärt Bock im Gespräch. „Bürger wie Gewerbetreibende müssen Vorteile erkennen, sich in Schenklengsfeld niederzulassen beziehungsweise ihren Betrieb zu erweitern.“ Schließlich soll die Gemeinde auch Zukunftssicherheit bieten.

Generationen treffen aufeinander

Es gibt immer mal Kleinigkeiten, die ältere Menschen erledigt haben müssen, aber ihnen selbst die Energie dafür fehlt, wie Einkäufe oder Rasenmähen. „Es wäre möglich, ausgewählte Jugendliche auf Taschengeldbasis zu vermitteln, die sich um solche Anliegen kümmern“, stellt sich Bock vor.

Wie gut die Verbindung zwischen den Generationen funktioniert, zeigt schon der neu entstehende Generationenhof. An diesem Ansatz will Bock anknüpfen, der selbst in einem Mehrgenerationenhaus mit seiner Familie lebt und sich die Generationen dort gegenseitig ergänzen. „Wenn ein solches Projekt erst einmal ins Leben gerufen wurde, ergibt sich der Rest von ganz alleine und ist ein Selbstläufer“, bestärkt Bock das Thema.

Verantwortung für die Jugend

Bock erinnert sich: „Früher gab es mal einen Jugendclub, der von den Jugendlichen selbst verwaltet wurde. Leider ist das Projekt eingeschlafen, obwohl es eine tolle Möglichkeit ist, Jugendlichen Verantwortung zu übertragen, damit sie daran wachsen.“ Dazu passt auch das Jugendparlament der Gemeinde, das Ende des Jahres gewählt werden soll. Tourismus in und um Schenklengsfeld

„Die touristische Infrastruktur muss von Grund her erneuert werden“, ist sich Bock sicher. „Es lässt sich viel mehr machen, um Leute nach Schenklengsfeld zu locken und den Bürgern der Gemeinde etwas zu bieten.“ Bezüglich der Radwege ist Bock zufrieden. Einzig eine Verbindung in Richtung Hünfeld und Fulda fehlt. „Um mit der Zeit zu gehen, müssten auch Ladestationen für die E-Mobilität her“, und weiter, „Wir leben in einer der schönsten Gemeinden Hessens mit historischer Bedeutung und das kann und muss nach außen getragen werden.“

Parteilose Kandidatur

Bock ist Mitglied der SPD, kandidiert aber parteilos zur Wahl am 24. September. „Ich will ein Bürgermeister für Alle sein und ein offenes Ohr für Jeden haben. Parteipolitik sollte für einen Verwaltungs­chef meiner Ansicht nach keine Rolle spielen“, sagt Bock, der eine Gemeinde wie ein Unternehmen führen will, ohne dabei die Menschlichkeit aus den Augen zu verlieren. „Das kriegt man nur hin, wenn man mit dem nötigen Herzblut ganz und gar bei der Sache ist und da hab’ ich Bock drauf“, meint Bock mit einem Schmunzeln.

Weitere Infos gibt es im Netz, www.bock2017.de, sowie auf Facebook unter www.facebook.com/bock2017 .

Kurzbiographie

Hans Georg Bock ist 1963 in Oberlengsfeld geboren, absolvierte nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Bankkaufmann und ist seit 30 Jahren verheiratet. Er hat zwei Töchter, die zusammen mit ihm, seiner Frau, seiner Schwiegermutter und seinem Schwiegersohn in einem Mehrgenerationenhaus im Ortskern leben. Seit 1993 ist er Bezirksleiter einer Bausparkasse und hat 2014 eine Zusatzausbildung als Individual- und Firmenkundenberater absolviert. Neben vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist er seit 2016 Mitgleid der Gemeindevertretung und des Haupt- und Finanzausschusses.

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