Hassl hebt ab

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Stadt Bebra plant Landeplatz für Multikopter vor dem Rathaus

Bebra. Bahnt sich hier eine Sensation an? Wie der Bürgermeister der Stadt Bebra, Uwe ­Hassl, berichtet, wird derzeit in enger Abstimmung mit der zuständigen Flugsicherungsbehörde geprüft, inwieweit ein offizieller Landeplatz für Heli- und Mulitkopter auf dem Rathausplatz ausgewiesen werden kann.

Hassl: "Wenn wir schon über keinen Autobahnanschluss verfügen und die Fulda als Bundeswasserstraße auch nicht mehr beschiffbar ist, denke ich ernsthaft über die Installation eines Start- und Landeplatzes nach."

Standortvorteil für Bebra

Nach Ansicht Hassls wäre ­damit ein besonderer Standortvorteil für Bebra verbunden. Zum einen könnten hier wichtige Persönlichkeiten einfliegen, wie der Kurzbesuch des Ministerpräsidenten zeigte. Volker Bouffier musste Anfang März auf noch herkömmliche Weise nach Bebra anreisen.

Aber auch für wohlhabende Kunden des geplanten City-Outlets in der Nachbarstadt Rotenburg könnte so der ­Luftraum in die Region geebnet werden, sagt das Stadtoberhaupt. Durch die Einnahme von Lizenzgebühren für die Landung könnte die Stadt künftig erhebliche Mehreinnahmen generieren. Hingegen sei der Aufwand recht gering, so Hassl. "Lediglich ein Luftsack müsste auf dem Dach des Rathauses installiert werden, um die Richtung anzugeben, aus der auf einmal der frische Wind weht, der manchem derzeit so ungelegen ins Gesicht bläst", bezieht sich der Bürgermeister auf die jüngsten Spannungen mit den Stadtverordneten.

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