Bürgermeister Uwe Hassl: „Die Jusos verstehen nichts“

Bebras Bürgermeister Uwe Hassl äußert sich zur Kritik der Jusos an seiner Person.

Bebras Bürgermeister Uwe Hassl äußert sich zur Kritik der Jusos an seiner Person:

Also, da muss wohl etwas klargestellt werden. Die Jusos verstehen nichts und drehen einem wieder Mal das Wort im Munde rum. Das ist wohl das Erste, was man dort lernt. Erika Steinbach hat bekanntlich die CDU-Fraktion im Bundestag verlassen und ist nun für den Rest der Legislaturperiode fraktionslos. Insofern war von mir als „Auslaufmodell“ die Restlaufzeit des jetzigen Bundestages gemeint, und bis zur Neuwahl im September laufen dann alle ­Mandate aus.

In den Kommentaren wurde Erika Steinbach motiviert, ihre ­Arbeit fortzusetzen. Da sie dies nicht für die CDU machen wird, liefen alle Kommentare darauf hinaus, sie möge doch für die AfD kandidieren. Damit hätte eine erfahrene Politikerin wenigstens die Möglichkeit gehabt, Einfluss auf die Inhalte der AfD nehmen zu können. Nun wollen die Jusos gern popu­listisches ­Kapital aus meinem Kommentar schlagen. Totaler Schwachsinn.

Wenn man von den Fakten ausgeht, ist der Einzug der AfD in den BT nicht mehr aufzu­halten. Dann sollten ­wenigstens erfahrene Politiker/innen sich zur Verfügung stellen und Erika Steinbach gehört dazu.

Anstatt über den Einzug der AfD in den BT zu lammentieren, sollten sich die Jusos mal Gedanken machen, wie man dann mit den Alternativen umgeht und mir nicht Antidemokratie vorwerfen. Denkt mal, wie das damals mit der Linken war. Niemand wollte die und mit ihnen zusammenarbeiten. Jetzt reden die Roten schon von einer rot-rot-grünen Regierung. Das ist doch ­alles verlogen.

Ich habe Frau Erika Steinbach ­lediglich motiviert, weiterzu-­machen und finde Frau Erika Steinbach irgendwie sympathisch. Sympathischer als die „Mutti“ auf jeden Fall. Frau Erika Steinbach ist freigestellt, wo sie ggf. mitmacht. Aber weder bei der CDU noch SPD wäre das möglich und die Kindsköpfe können mir künftig gestohlen bleiben.

Noch was abschließend. Wäre ich Holländer würde ich auch nicht Wilders wählen. Wäre ich Türke würde ich auch nicht Erdogan wählen. Wäre ich Amerikaner, wäre ich wegen der Wahl zwischen Pest und Cholera nicht zur Urne gegangen. Und im September? Wenn es hier nicht bald besser wird mit den Parteien, dann bleibe ich auch zu Hause.

Uwe Hassl, Bürgermeister aus Bebra

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