Heiderich: Hunger bleibt Top-Thema

Berlin/Waldhessen. "In den letzten Wochen sind wir in einem Kernthema der internationalen Entwicklungspolitik weitere Schritte vorangekommen. Es

Berlin/Waldhessen. "In den letzten Wochen sind wir in einem Kernthema der internationalen Entwicklungspolitik weitere Schritte vorangekommen. Es geht darum, den Hunger in vielen Entwicklungsländern effektiver zu bekämpfen", so der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich.

Wie der CDU-Entwicklungsexperte mitteilt, werde darüber im Deutschen Bundestag in dieser Woche zum Abschluss der Wahlperiode noch einmal debattiert. "Armut halbiert, Hunger konstant", habe eine Berliner Zeitung das Thema kürzlich auf den Punkt gebracht, so Heiderich. Nach wie vor habe jeder achte Mensch weltweit nicht genug zu essen, während andererseits 1,4 Milliarden Menschen Übergewicht hätten.

"Nach der Zusage von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem G 8-Gipfel im Jahr 2009 hat die christlich-liberale Bundesregierung in den letzten drei Jahren 2,1 Milliarden Euro für Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Rahmen der Entwicklungspolitik bereit gestellt", unterstreicht Heiderich. Deutschland sei damit weltweit der zweitgrößte finanzielle Geber beim Kampf gegen den Hunger.

"In der nächsten Wahlperiode müssen wir aber weiter neue Wege gehen", so der CDU-Politiker. Zweimal habe er in jüngster Zeit Gelegenheit gehabt, mit Dr. Auma Obama über diese Fragen zu sprechen. Die Schwester des US-Präsidenten ist Initiatorin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Sauti Kuu, die das Ziel verfolgt, Kindern in Afrika die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Leben selbst zu bestimmen.

Obama mache deutlich, berichtet Heiderich, dass es nicht allein auf den Geldfluss ankomme. Es nütze auch nichts, wenn die Industriestaaten Projekte beginnen, die von der Bevölkerung der Entwicklungsländer nicht langfristig mitgetragen würden. Es komme vielmehr darauf an, den jungen Menschen vor Ort eine persönliche Lebensperspektive zu schaffen. "Deshalb wollen wir zukünftig in 50 Ländern eigene "Botschafter für Entwicklungspolitik" haben. Dadurch können die Planungen vor Ort viel besser verzahnt und abgesprochen werden. Damit es spätestens 2020 heißt: Armut und Hunger weltweit halbiert!"

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