Heinebach in die Welt mitgenommen

Alheim ehrt seinen berhmtesten Sohn: Der Fotograf F.C.Gundlach erhlt die Ehrenbrgerschaft Alheim.Man kann nachvollziehe

Alheim ehrt seinen berhmtesten Sohn: Der Fotograf F.C.Gundlach erhlt die Ehrenbrgerschaft

Alheim.Man kann nachvollziehen, wie stark Sie an Ihrer Heimat hngen, wie bei aller Weltlufigkeit, bei allem Weit-Weg-Sein Ihre Verbundenheit zur Heimat Bestand hatte. Von der Kindheit bis zum Zurckkehren haben Sie Ihre Heimatgemeinde in die Welt mitgenommen, betonte Jrg-Uwe Meister, Vorsitzender der Gemeindevertretung Alheim, nachdem der Geehrte, der Fotograf F.C. Gundlach seine Dankesworte an die Gemeinde gesprochen hatte. Wir haben eine gute Wahl getroffen, so Meister.

Brgermeister Georg Ldtke wrdigte F.C. Gundlachs Fotografien, die Fotografien und Zeitdokumente zugleich seien. Seine Gemeinde schtze sich glcklich, einen so berhmten Sohn zu haben, der den Bewohnern seiner Heimat so lebendig geblieben ist. Ldtke erkannte an, dass F.C. Gundlach auch heute noch, mit 82 Jahren, sich unermdlich fr die Fotografie einsetzt. Ob in Verffentlichungen, bei Ausstellungen oder offiziellen Anlssen, F.C. Gundlach wirke stets als Botschafter fr Alheim.

F.C. Gundlach selbst war sichtlich gerhrt: Es ist fr mich heute ein bewegender Moment. Nie htte ich geglaubt, dass mir diese Ehre einmal zuteil wird. Unter vielen meiner Fotografien, die ich verffentlichte, steht mein Name und dahinter immer mein Geburtsort Heinebach. Oft und gerne habe ich darber Auskunft gegeben, wo dieser Ort liegt.

F.C. Gundlach, der die ersten zwei Jahrzehnte seines Lebens in Heinebach lebte, sah sich als junger Mann, der aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt war, einer Realitt gegnberstehen, die seine Zukunftstrume zunichte zu machen schienen. Er verwirklichte seine Trume, wurde Fotograf, ein rastloser Fotograf, wie ihn Laudator Prof. Klaus Honnef bezeichnete, erschuf nicht nur ein prgnantes fotografisches Lebenswerk, sondern vernderte einiges, mit nachhaltigen Konsequenzen, so Honnef.

Den Begriff Heimat definierte F.C. Gundlach fr sich (Auszug aus der Rede): In einem Interview mit Maximillian Schell bemerkte Marlene Dietrich kurz vor ihrem Tod: Heimat ist eines der schnsten Worte der deutschen Sprache. Wohl auch, weil Heimat ein urtypisch deutsches Phnomen ist, das in der bersetzung in keiner anderen Sprache seine Entsprechung findet. So wenig wie der Begriff der Heimat zu bersetzen ist, so einig sind wir uns jedoch alle, wenn es um dessen Bedeutung geht. Heimat lsst sich nicht mit Worten beschreiben, denn sie definiert sich ber unsere Erinnerungen und Emotionen und das ganz individuell. Heute bin ich dankbar, dass ich dieses Stck Heimat namens Heinebach mein Eigen nenne durfte und darf. Umso mehr freue ich mich ber ihre Auszeichnung und danke sehe herzlich dafr.

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Dann ist offen

Die ffnungszeiten der Ausstellung, die im Dienstleistungsgebude der Gemeinde Alheim (Alheimerstr. 2, Alheim-Baumbach) vom 31. Oktober bis zum 15. November zu sehen ist: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr, Montag und Donnerstags von 13.30 bis 16 Uhr, Mittwoch von 13.30 bis 18 Uhr, Freitag, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

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