Helden der Leinwand: „Lullusreise“-Film feierte Premiere mit vier Feuermeistern

Film-Premiere von "Lullusreise oder die Kraft der Kastanien" in der Stadthalle.
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Film-Premiere von "Lullusreise oder die Kraft der Kastanien" in der Stadthalle.

Der im Juli gedrehte Film "Lullusreise oder die Kraft der Kastanien" von "Künste öffnen Welten" feierte jetzt Premiere. In den kommenden Wochen wird er noch im Kino und in der Martinskirche vorgeführt.

Bad Hersfeld. Wenn ein Theaterstück wegen Covid19 nicht aufgeführt werden kann, dann muss eine neue Idee her. Diese hatten die Verantwortlichen des Projekts „Künste öffnen Welten“ und haben kurzerhand einen Film gedreht. Nach der Idee der Lehrerin Andrea Exner und des Schauspielers Jurriaan Bles entstand der rund 50-minütige Film „Lullusreise oder die Kraft der Kastanien“, der unter anderem in der Stiftsruine, auf dem Tageberg, an der Kirchheimer „Museumsscheune“ und in Rotenburg gedreht worden war. Rund 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren vor und hinter der Kamera beteiligt. Dazu kam der Kinderchor der „Hersfelder Kantorei“, der das Laternenlied beisteuerte.

Da das Lullusfest in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, hatten die Filmemacher die drei ehemaligen Feuermeister Hans-Jürgen Eichenauer, Udo Roßbach und Udo Baumgardt sowie den amtierenden Klaus Otto eingeladen, im Film mitzuspielen. Bei der Premiere in der Stadthalle waren die Vier auch dabei und Otto stimmte mit „Enner, zwoon, dräi – Bruder Lolls“ auf den Film ein.

Zeitreise ins Mittelalter

Schülerinnen und Schüler aus Bad Hersfeld wollen eine Exkursion unternehmen, landen aber unvermittelt im Mittelalter. Dort müssen sie sich erst einmal zurechtfinden und mit den Hersfeldern von damals zurechtkommen, einer strengen Äbtissin entkommen und vor allem den Weg ins Jetzt zurückfinden –ganz ohne Handynetz. Dies gelingt durch die Kraft der Kastanien, die ihnen diesen Wunsch erfüllen.

In „Lullusreise oder die Kraft der Kastanien“ wird auch historisches Wissen vermittelt, unter anderem kommen Bonifatius, Lullus und Sturmius vor, die maßgeblich an der Verbreitung von Gottes Wort und der Gründung Hersfelds beteiligt waren. Zur neueren Geschichte erklären die Feuermeister, was es mit dem Amt auf sich hat – und dass in Zukunft vielleicht auch eine Feuermeisterin dieses Amt übernehmen könnte.

Die Teilnehmer von „Künste öffnen Welten“ hatten bunte Lolls-Laternen gebastelt, die zur Dekoration ein wenige Lullusfest-Stimmung in die Stadthalle brachten. Und die am Einlass verschenkten Kastanien konnten nach dem Film in das kleine Lollsfeuer vor der Stadthalle geworfen werden – verbunden mit einem Wunsch. Und der dürfte bei vielen der Zuschauer gelautet haben: „Hoffentlich wird 2021 wieder ganz normal Lolls gefeiert!“

Mit viel Spaß am Spiel, meist deutlicher Artikulation und viel schauspielerischem Talent präsentierten sich die Kinder und Jugendlichen vor der Kamera. Ausgefeilte Choreographien – unter anderem mit Schwarzlicht –, ein toller Schnitt und die passende Musik tun ihr Übriges, um die „Lullsureise“ zu einem gelungenen Projekt von „Künste öffnen Welten“ zu machen. Neben der Konrad-Duden-Schule beteiligen sich das „wortreich“, die „Hoehlsche Buchhandlung“, „S.M.O.G“ und die Kantorei der Stadtkirche Bad Hersfeld an dem Projekt.

Weitere Vorführungen

Der Film wird außerdem am 8. November um 10, 10.15 und 12 Uhr im „Kinocenter Bad Hersfeld“ gezeigt. Kostenlose Tickets dafür gibt es unter http://hersfeld.cineplex.de. Am 14. November wird der Film noch zweimal (16 und 19 Uhr) in der Martinskirche (Schlippental 39) präsentiert. Kostenlose Einlasskarten hierfür gibt es per E-Mail an martinskirche_ticket@web.de . Überall gelten die coronabedingten Abstands- und Hygiene-Regelungen sowie eine begrenzte Zuschauerzahl.

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