Heringen: Landstraße in die Tiefe gerutscht - längere Vollsperrung nötig

Wölfershausen/Herfa. Als ob es mit den bisherigen Schlammlawinen, abgegangenen Feldwegen, den vollgelaufenen Kellern, den Schäden an der Kläranlage

Wölfershausen/Herfa. Als ob es mit den bisherigen Schlammlawinen, abgegangenen Feldwegen, den vollgelaufenen Kellern, den Schäden an der Kläranlage und am Bad nicht schon genug gewesen wäre, ist nun auch noch die nagelneue L 3255 zwischen Wölfershausen und Herfagrund teilweise in die Tiefe gerutscht.

Das aufgeweichte Erdreich hat einfach nicht mehr stand gehalten. Es wird wohl um eine längere Vollsperrung kein Weg vorbeiführen, ist sich Bürgermeister Ries sicher.

Das Schlimme ist jedoch, dass damit auch das über Jahre erarbeitete Verkehrskonzept zu den noch anstehenden gewaltigen Baumaßnahmen in den Ortsdurchfahrten Lengers, Wölfershäuser Straße und Heringen Kernstadt Makulatur sein dürfte, weil ohne diese wichtige Verbindungsstrecke Heringen und seine Industrie kaum noch erreichbar wäre.

Ursprünglich sollte die Lengerser Ortsdurchfahrt unter Vollsperrung in drei Schichten bis Ende des Jahres weitgehend fertig gebaut sein, um die Stadt mit Beginn weiterer Baumaßnahmen dennoch erreichbar zu halten. Daraus wird nun wohl nichts mehr. Ries befürchtet, dass sich der Erdrutsch und der aufwändige Neuaufbau der Straße an dem extrem steilen Hang sogar auf den dringenden Neubau aller Brückenbauwerke über die Werraaue auswirken wird, der für 2015 geplant war und in dessen Zuge ebenfalls die Bahnübergänge vor K+S sowie die gesamte Pfarrstraße neu gebaut werden sollten.

Es ist, als ob man jahrelang auf den entscheidenden Sprint hingearbeitet und sich geschunden hat und kurz vor dem Ziel wird einem ein Bein gestellt.

Nachdem die Herfaer Bürger, aber auch die "Schichter" von K+S während des Neubaues der Strecke viele Monate weite Umwege über Friedewald oder Ampelverkehr in Kauf nehmen mussten, werden diese Erschwernisse wohl nochmals unvermeidlich werden.

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