Bad Hersfeld: Rauschgifthündin Lena erschnüffelte 70 Gramm Marihuana... zur Belohnung gab’s ’ne Wurst

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Fuer den Diensthund Lena hatte der Leiter der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg, Kriminaldirektor Klaus Wittich (re.), auf der Dienststelle eine UEberraschung parat. Als Belohung fuers „Erschnueffeln“ gab es eine Wurst! Foto: Polizei

Bad Hersfeld. Am Dienstagmorgen, 24. Januar, wurde die Polizei von Mitarbeitern der Post in der Hainstraße in Bad Hersfeld über einen Verdacht einer

Bad Hersfeld. Am Dienstagmorgen, 24. Januar, wurde die Polizei von Mitarbeitern der Post in der Hainstraße in Bad Hersfeld über einen Verdacht einer Gefahrgutsendung informiert.

Was war geschehen? Ein Postzusteller hatte eine beschädigte Warensendung in den vielen Postsendungen entdeckt. Die Warensendung, eine luftgepolsterte Versandtasche, war vom spanischen Barcelona auf den Postweg an einen Mann aus Bad Hersfeld unterwegs.

Dies war die Stunde von Lena, des sechsjährigen Polizeidiensthundes. Lena, eine Schäferhund-Border-Collie-Mischlingshündin, ist seit sechs Jahren in Bad Hersfeld bei der AG SALZ als Rauschgiftspürhund im Einsatz.

Bevor der Diensthund zum Einsatz kam wurde die beschädigte Warensendung aus Spanien von zwei Kriminalbeamten vorsichtig wieder zwischen die Postsendungen gelegt. Die Polizeihündin Lena brauchte nur wenige Augenblicke und fand die besagte Warensendung. Es handelte sich also um Rauschgift! Wie die Beamten wenig später feststellten handelte es sich bei der Ware um 70 Gramm Marihuana.

Im Anschluss wurde die Wohnung des vermeintlichen Empfängers von den Kriminalbeamten und Lena aufgesucht. In der Wohnung trafen die Beamten einen 20-jährigen und einen 24-jährigen Mann an. Beide wohnen dort in einer Wohngemeinschaft.

Beide wurden wegen der illegalen Einfuhr des Rauschgifts vorläufig festgenommen. Ein entsprechendes Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

Der 24-jährige gab in seiner Beschuldigtenvernehmung zu, das Marihuana bei einem Freund in Spanien bestellt zu haben. Sein Mitbewohner habe mit der Sache nichts zu tun. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Fulda wurden beide wieder nach Hause entlassen.

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