Bad Hersfelder SPD besucht Stadtteilprojekt „Jugend 2010“

Bad Hersfeld. "Viele, die einmal bei uns ein Praktikum absolviert haben, helfen auch im Anschluss gern bei uns mit", berichtete Pfarrer Kars

Bad Hersfeld. "Viele, die einmal bei uns ein Praktikum absolviert haben, helfen auch im Anschluss gern bei uns mit", berichtete Pfarrer Karsten Röhr über das ökumenische Projekt "Jugend 2010" auf der Hohen Luft. Gemeinsam mit seinem katholischen Amtskollegen Pfarrer Christian Sack konnte Röhr sozialdemokratische Kommunalpolitiker begrüßen, die sich für das ehrgeizige Projekt in Bad Hersfeld interessieren. "Wir sind weit mehr als ein Jugendprojekt, sondern ein richtiges Stadtteilprojekt", so Sack.

Etwa 20 Jugendliche wurden dort mittlerweile zu Jugendleitern ausgebildet, die mit viel Freude und Einsatz zahlreiche Angebote für die Kinder ihres Viertels bereithalten. Und fast alle von ihnen waren gekommen, um den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von ihren Projekten zu berichten, angefangen von der Holzwerkstatt, dem Jugendteam, dem Koch-Club oder Filmabend bis hin zu Ferienfreizeiten. Unterstützt werden sie von Kristin Ott, die als Jugendarbeiterin für die Kinder und Jugendlichen vor Ort ist.

SPD-Politiker Peter Schneider kennt die Arbeit der beiden Pfarrer und der Jugendlichen schon seit Bestehen der Initiative 2008: "Hier gibt es für alle Kinder eine echte Anlaufstelle in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Und Jugendliche lernen als Jugendleiter Verantwortung zu übernehmen", zeigt sich Schneider überzeugt von "Jugend 2010". Für den Stadtverbandsvorsitzenden Gunter Müller ein wichtiges Projekt für die gesamte Stadt: "Hier auf der Hohen Luft leben Menschen mit unterschiedlicher Nationalität und Herkunft zusammen. Durch ,Jugend 2010' können sie sich besser kennen lernen."

Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Kinder, sondern auch die Erwachsenen, die bei den Basaren und Märkten tatkräftig mithelfen, um das Projekt auch finanziell weiterhin am Leben zu halten. Denn zum jährlichen Zuschuss der Stadt Bad Hersfeld und viel ehrenamtlicher Arbeit sind die Beteiligten auch auf Spenden angewiesen. Sie hoffen nun, auch weiterhin Unterstützung bei ihrer Arbeit zu erhalten.

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