Hersfelder SPD-Stadtverordnete auf Infotour

Bad Hersfeld. Mitglieder der SPD-Stadtverordnetenfraktion besuchten die Außenstelle  der Fachhochschule Gießen/Friedberg im Schilde-Park. Die Kommu

Bad Hersfeld. Mitglieder der SPD-Stadtverordnetenfraktion besuchten die Außenstelle  der Fachhochschule Gießen/Friedberg im Schilde-Park. Die Kommunalpolitiker informierten sich über das Angebot der Fachhochschule und diskutierten mit den Professoren der Universität über die Perspektiven des Studium Plus in Bad Hersfeld.

Professor Dr. Anita Röhm und Professor Dr. Matthias Willems, beide geschäftsführende Direktoren des Studium Plus, begrüßten die SPD-Stadtverordneten und berichteten, dass man im Herbst mit dem Studienbetrieb angefangen hätte. Zur Zeit studierten 16 junge Menschen Logistikmanagement.

Im nächsten Herbst solle erneut ein Logistiksemester beginnen, darüber hinaus wolle man das Studienfach Mittelstandsmanagement anbieten. Hierfür seien sie gerade auf Werbetour. Nur wenn Firmen ein Interesse für eine solche Ausbildung ihrer zukünftigen Mitarbeiter zeigten, so Prof. Röhm könne eine Fachrichtung eingerichtet werden. Die Firmen würde die akademische Ausbildung der jungen Menschen etwa 1.000 Euro kosten, wobei die Hälfte der Studienzeit in den Betrieben gearbeitet würde.

Die Studenten würden das Studium mit "Bachelor of Arts" abschließen. Ein Masterabschluss sei zukünftig geplant. Durch die enge Verzahnung von Praxis und Studium sei ein hoher Wissenstransfer möglich, der zu einer echten Win-Win-Situation für Unternehmen, Hochschule und Studierende führe. Die Fachhochschule sei deshalb für ihre anwendungsorientierten, akademischen Lehrangebote bereits mehrfach ausgezeichnet worden.

SPD-Stadtverordneter Dr. Thomas Handke erklärte, dass durch das Studienangebot für junge Menschen in der Stadt und in der Region neue Zukunftsperspektiven sich böten. Die Wirtschaft könne sich dadurch auch mittel- bis langfristig ihre Führungskräfte sichern.

Die SPD-Stadtverordneten und die Gastgeber waren sich darüber einig, dass es realistisch ist, durch Ausbau der Studienangebote von der Betriebswirtschaft über die Informatik bis hin zur Ingenieurswissenschaften in den nächsten fünf bis zehn Jahren über 500 Studenten hier studieren könnten.

Wichtig sei daher, dass bei der Raumvergabe im Schilde-Park die geplante Expansion der Universität berücksichtigt werden müsse.

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