Großer Hersfeldpreis für Christian Nickel - mit Bildergalerie

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Dirigent Christoph Wohlleben gewann in diesem Jahr den Hersfeldpreis, während Schauspieler Christian Nickel für seine ­Doppelrolle in Luther mit dem Großen Hersfeldpreis ausgezeichnet wurde

Bad Hersfeld.  Am vergangenen Sonntag wurden in der Bad Hersfelder Stiftsruine traditionell die Hersfeldpreise verliehen. Während der Dirigent und musikalische Leiter vom ­Musical „Titanic“, Christoph Wohlleben, mit dem Hersfeldpreis ausgezeichnet wurde, durfte sich Christian Nickel über seinen zweiten Großen Hersfeldpreis in Folge freuen.

Nickel übernahm in Dieter Wedels „Martin Luther – Der Anschlag“ kurzfristig eine Doppelrolle, nachdem man sich seitens der Festspiele kurz vor der Premiere von Schauspieler Paulus Manker getrennt hatte. So spielte Nickel nicht nur Luther als Reformator, sondern auch als Wut­bürger.

In der Jury-Bewertung heißt es: „Dank seiner souveränen Darstellung zeichnet Nickel das präzise Bild eines charismatischen und zerrissenen Gott­-­suchers und Machtmenschen. Mit seinem ausgereiften, facettenreichen Spiel lotet er die äußerst ­widersprüchliche Persönlichkeit des Reformators aus.“

Mit Christoph Wohlleben erhält in diesem Jahr der Dirigent und musikalische Leiter des Musicals „Titanic“ den Hersfeldpreis. „Wohlleben hält das fast 40-köpfige Orchester im Graben und das über 40-köpfige ­Ensemble auf der Bühne vom ersten bis zum letzten Ton zusammen und führt das gesamte Team fokussiert und mit äußerster Konzentration“, so die Jury. Wohlleben erweise sich erneut als Garant für die hochkarätige Umsetzung der Live-Musik bei den Bad Hersfelder Festspielen.

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