Hessen Mobil ist bestens auf den Winter vorbereitet

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Die Schaufel einmal angehoben, wird ein Streufahrzeug schnell mit dem Salz beladen. Foto: Kolb

In der Straßenmeisterei in Bad Hersfeld präsentierte Hessen Mobil die Vorbereitungen für den aktuellen Winterdienst und appelliert an die Autofahrer.

Waldhessen. Damit morgens beim Weg zur Arbeit kein Glatteis oder Schnee die Fahrt unnötig erschweren oder zu einem Risiko machen, ist weit mehr nötig, als ein wenig Salz. Hessen Mobil ermöglichte in der Straßenmeis­terei Bad Hersfeld einen Blick hinter die Kulissen und zeigte, wie viel Personal und Vorbereitung hinter den zu streuenden bzw. zu räumenden 350 Kilometern Straße im Kreis Hersfeld-Rotenburg stecken.

Die acht Straßenmeistereien und zwei Autobahnmeistereien orientieren sich neben den Wettervorhersagen auch an der Temperatur und den damit gemachten Erfahrungen. Außerdem helfen im Kreis zwei Glättemeldeanlagen an strategischen Punkten. "Gesetztlich vorgeschrieben ist, dass zwischen 6 und 22 Uhr die Verkehrsbereitschaft hergestellt sein muss", erklärt Norbert Michael, Dezernatsleiter Betrieb Osthessen.

Um dies zu gewährleisten, wird bei den Meistereien in drei Schichten gearbeitet. Damit bereits um 6 Uhr gestreut ist bzw. kein Schnee auf der Fahrbahn mehr liegt, wird je nach Wetterlage ungefähr ab 2 Uhr mit der Frühschicht gestartet. Anders sieht es bei den Autobahnmeistereien aus, die rund um die Uhr für Sicherheit sorgen müssen. Das verstreute Salz bei Glätte wird kurz vor Verlassen des Fahrzeuges mit einer Salzlauge angefeuchtet. Dadurch wird dessen Effektivität um bis zu 80 Prozent erhöht und es bleibt länger auf der Straße liegen. Reines Salz wird eher bei Schneefall verwendet.

Der Regional Bevollmächtigte Peter Wöbbeking von Hessen Mobil appelliert dazu, dass sich trotz allen Bemühungen auch Autofahrer den Gegebenheiten anpassen müssen. Neben Winterreifen gehören dazu auch eisfreie Scheiben, kein Schnee auf dem Dach, ein angepasster Sicherheitsabstand sowie reduzierte Geschwindigkeit. Denn vor allem im Winter gilt: Nur weil 50 km/h als Maximalgeschwindigkeit erlaubt sind, gilt es diese nur unter optimalen Voraussetzungen zu fahren.

Für den Kreis sind 43 Mitarbeiter, acht Fahrzeuge sowie drei Fremdunternehmer im Einsatz. Die Streufahrzeuge können mit einer Fahrt beide Fahrbahnen streuen.Über mobil.hessen.de lässt sich außerdem ein Salzticker einsehen, wie viel Salz zum Streuen hessenweit verwendet wurde.

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