Hessentag 2019: Neue Infos zur Hessentagsstraße und zur Hessentags-Arena

Bürgermeister Klaus Friedrich (m.) machte in der Talkrunde mit seinem Amtskollegen Thomas Fehling und Moderatorin Silke Filipovic die beste Werbung für den Hessentag. Foto: Ling

Gefüllte Stadthalle: Viele Fragen zum Hessentag 2019 in Bad Hersfeld wurden gestern Abend beim Infoabend beantwortet.

Bad Hersfeld.  Der Infoabend zum anstehenden Hessentag wurde von vielen Hersfeldern mit Spannung erwartet und sorgte am Donnerstagabend für eine gut gefüllte Stadthalle. Doch nicht nur um nüchterne Fakten ging es an diesem Abend, es machte sich ganz deutlich auch schon eine erste Feststimmung breit. Nicht umsonst hatte das Hessentags­­team einige Teilnehmer und Organisatoren des vergangenen Hessentags in Korbach eingeladen, bei denen die Hochstimmung über das erfolgreiche Landesfest offenbar noch anhhielt. Den Anfang machte Kor-bachs Bürgermeister Klaus Friedrich. Auf die Frage, ob man sich in Korbach denn vorstellen könnte, den Hessentag noch einmal zu stemmen, antwortete er: „Am liebsten würden wir ihn nächstes Jahr wieder machen.“ Die zehn Tage des Landesfestes seien einfach ein ganz besonderes Erlebnis: „Bei rund 1.000 Veranstaltungen ist für jeden etwas dabei. Und es ist natürlich ein Fest der Begegnungen.“ Das Stimmungsbild jedenfalls war eindeutig: Am Ende des Hessentages meinten viele, dass er ruhig auch noch ein paar Tage länger hätte sein dürfen. Das konnte auch Bürgermeister Thomas Fehling bestätigen, denn unter den Hessentags-Verantwortlichen, die das Landesfest in Korbach besucht hatten, sei anfänglich vorhandene Skepsis schnell der Vorfreude gewichen. Auch von der finanziellen Seite lohne es sich, versicherte Friedrich, denn dem Defizit von rund drei Mio. Euro stünden getätigte Investitionen in Höhe von 30 Mio. Euro gegenüber. „Es ist eine tolle Chance, das Gesicht der Stadt zu verändern “, versicherte er. Natürlich habe es auch in Korbach anfänglich viele bedenken gegeben. „Die Probleme sind dabei immer die gleichen – doch es gibt auch für alles eine Lösung“, sagte er.

Die Hessentagsbeauftragte Anke Hofmann konnte nun auch bereits das Grundkonzept zur Flächenaufteilung vorstellen, das einige der häufig gestellten Fragen nun beantwortet. Die Hessentagsstraße beginnt dabei am Bahnhof, um die ankommenden Gäste sogleich zu begrüßen (verbunden mit der Hoffnung, dass viele Besucher den öffentlichen Nahverkehr zur Anreise nutzen werden). Dort wird sich die „Straße der Innovationen“ befinden, auf der sich Betriebe im Rahmen des „Smart City“-Konzepts mit zukunftsweisenden Ideen präsentieren werden. Vorbei am Schillerpark geht es über die Dippelstraße zum Schilde-Park, wo der hr-Treff seinen Standort hat. Die Schilde-Halle wird für die damit verbundenen Veranstaltungen wie die hr-Disco-Party genutzt. Eine Überraschung bietet die Ecke zur Benno-Schilde-Straße, denn die dort befindlichen Gebäude werden abgerissen und machen Platz für die Ausstellung der Bundeswehr. Danach führt die Hessentagsstraße durch die Fußgängerzone bis zum Linggplatz und Marktplatz, wo das Polizei-Bistro und die Landesausstellung ihren Platz finden sollen. Im Stiftsbezirk wird unter anderem das Weindorf untergebracht. Von dort führt die Hessentagsstraße über die Fuldastraße – vorbei an der Kreishandwerkerschaft, die ebenfalls viele Aktionen anbieten wird – zum Kurpark mit dem Kinderland und der Ausstellung „Natur auf der Spur“. Das Festzelt wird auf dem B-Platz des Stadions an der Oberau errichtet und die Hessentags-Arena ist im Jahnpark geplant. Dies bedeutet natürlich mit der Sperrung eines Teils der Dippelstraße und einer weiteren Querung des Stadtringsim Bereich der Eichhofstraße einige Einschränkungen, denn die Hessentagsstraße ist während der Veranstaltungszeiten für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Der Erste Stadtrat Gunter Grimm konnte jedoch einige Bedenken ausräumen: Die Anwohner werden selbstverständlich trotzdem noch Zugang zu ihren Häusern haben und bekommen entsprechende Zufahrts- und Parkberechtigungen. Das Thema Sicherheit habe natürlich oberste Priorität, fuhr Grimm fort, und diesbezüglich sei man mit zahlreichen erfahrenen Fachleuten im Gespräch – unter anderem auch der Feuerwehr aus Korbach und natürlich der Polizeidirektion Hersfeld. Das fest werde rund um die Uhr mit allen verfügbaren Kräften auch aus dem Umland abgesichert. „Um dieses Thema brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen“, versichert er.

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