Hessentags-Interview mit Musik-Duo Madcon: "Die Deutschen sind nicht so schüchtern"

Madcon rockten den Hessentag.

Der Kreisanzeiger sprach mit der Band Madcon nach dem Eröffnungskonzert des Hessentags in Bad Hersfeld

Bad Hersfeld. Unter großem Gejubel haben Yosef Wolde-Mariam und Tshawe Baqwa, besser bekannt als Musikerduo Madcon, die Bühne der Sparkassenarena betreren. Als erste Band des Hessentages in der Kreisstadt wurden sie von einem feierlustigen Publikum begrüßt, das alle Scherze der beiden Entertainer mitmachte - und dafür belohnt wurde.

Denn an einem Punkt ist Wolde-Mariam hinab in den Bereich der Front Stage geklettert, machte mit den ansonsten tanzenden Gästen eine Polonaise und sang freudig weiter. Baqwa waren dagegen die Temperaturen anzumerken, so kam er schon zum Start mit nacktem Oberkörper auf die Bühne und vollführte den einen oder anderen Spaß mit einer Wasserflasche.

Unsere Zeitung traf sich mit den beiden in Norwegen lebenden Musikern im Nachgang zum Gespräch.

Wie fühlt es sich an, einen Hessentag musikalisch starten zu dürfen?

Baqwa: Es ist wundervoll und wir hatten Glück mit dem Wetter.

Hattet ihr Zeit euch etwas in Bad Hersfeld anzuschauen? 

Wolde-Mariam: Leider nicht. Wir sind für das Konzert angereist und danach geht es direkt weiter. Ich habe aber gehört, dass es sehr schön sein soll.

Ja, das stimmt! Was gefällt euch denn an Deutschland am besten?

Baqwa: Die Deutschen sind nicht so schüchtern. Ich weiß nicht ob es am Schnee und der Kälte in Norwegen liegt, aber Deutsche singen viel schneller gemeinsam.

Bildergalerie: Nur die Vorbands durften ran: Erstes Hessentagskonzert in Bad Hersfeld abgesagt

 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 
 © 

Was steckt hinter der durch und durch positiven Stimmung, die ihr mit eurer Musik an die Menschen weitergebt?

Baqwa: Es ist wichtig eine Perspektive in kontroversen Zeiten zu haben und man sollte immer das Gute gegenüber dem Schlechten abwiegen. Wir haben das Glück in Ländern zu leben, in denen Rassismus keine so große Rolle wie in anderen Ländern spielt. Dafür sind wir dankbar, haben auch sonst viele Gründe zur Freude und geben das gerne an unsere Fans weiter.

Wenn ihr keine Musiker sein könntet, was wärt ihr dann?

Baqwa: Ballettänzer.

Wolde-Mariam: Journalist.

Journalist? Um Bands wie euch zu treffen? Wolde-Mariam: (grinsend) Genau!

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Rote Telephone-Box als Symbol der Freundschaft

Der Malmesbury-Platz in Bad Hersfeld wurde am Mittwoch feierlich eingeweiht. Eine britische Telefonzelle soll das Symbol der Kommunikation und der Freundschaft zwischen …
Rote Telephone-Box als Symbol der Freundschaft

Tausend schöne Dinge auf dem Dippenmarkt

Lulluskrammarkt lockt mit zahlreichen Schnäppchen in die Bad Hersfelder Innenstadt.
Tausend schöne Dinge auf dem Dippenmarkt

Landesübergreifender Kontrolltag in Hessen

Polizei, Zoll und Feldjäger der Bundeswehr kontrollierten
Landesübergreifender Kontrolltag in Hessen

Schwerer Unfall: Audifahrer überholt Lkw und prallte in BMW

Frontalcrash auf der Bundesstraße 62 Bad Hersfeld in Höhe der Fuldabrücke am Hessenstadion.
Schwerer Unfall: Audifahrer überholt Lkw und prallte in BMW

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.