Hitze und Blitze heizten den Sportlern beim Vulcano Race und Battle ein

Bildergalerie: Hobbysportler auf dem Weg zum Gipfel.

Vacha. Die dritte Auflage des Vulcano Race in Vacha forderte den teilnehmenden Hobbbysportlern einiges ab. Neben der Einhaltung der Corona-Bestimmungen mussten die Biker der tropischen Hitze bei der Berghatz trotzen während die Hindernisläufer tags darauf mit ergiebigen Regenfällen und gewittriger Wetterlage beim Gute Laune e.V. Event zu kämpfen hatten. Rund 170 Radfahrer machten sich auf den 12 Kilometeraufstieg zum Bergrennen auf den nahen Oechsenberg einem längst erloschenen Vulkan der Vorderrhön und mussten dabei über 550 Höhenmeter beim Gipfelritt erklimmen. E-Biker und „Normalos“ starteten in unterschiedlichen Kategorien. Die beiden Radprofis John Mandriysch und Robert Jägeler vom Kontinental Team P&S Metalltechnik starteten außer Wertung . Beide mussten den Hoobbyallroundern sogar Tribut zollen und konnten sich erst hinter den Führenden im Ranking der Podestplätze einreihen. Zum schnellsten Bergfahrer mauserte sich Tobias Eise (TGV Schotten) der nur knapp 29 Minuten für den Sieg benötigte. Bei den Damen sicherte sich Anna-Maria Hesse (Radsport Hildburghausen) den Sieg.
Mit Elektrounterstützung machte Rebecca Banks das Frauenrennen während Timo Kehm den zweiten Vogelsberger Sieg bei den Herren für Schotten einfuhr. Ein gutes Dutzend Nordic-Walker bewältigte zudem die sieben Kilometerstrecke zum Plateau des Öchsenberges wobei auch da der Spaß eindeutig im Vordergrund stand. Teilnehmer aus weiten Teilen Deutschlands hatten sich auf den Weg in die Rhön gemacht um beim Vulcano Race dabei zu sein. Dass die Veranstaltung sogar internationalen Charakter erfuhr hatten die Veranstalter eidgenössischen Teilnehmern zu verdanken die sich aus der „Heidiwelt“ der Schweizer Berge zum Werrastrand aufmachten. Für den zweiten Teil der Veranstaltung war erstmals ein Battle als Hindernislauf geplant welcher entlang des „Vulcanos“ auf einer sieben und fünfzehn Kilometerstrecke ausgetragen wurde. Die Wetterbedingungen hatten sich zum Vortag grundlegend geändert. Wieder machten sich zirka 170 Laufverrückte auf den Weg. Beim Run über Stock und Stein sowie manch eingebautem Hindernis sorgte eine kühle Dusche von oben für Abkühlung der erhitzten Gemüter.
Strohballen, Autoreifen, Bachläufe oder Netze und Kletterproben verlangten eine gehörige Power von den Teilnehmern. Manche Überraschung wie die Durchquerung des Keltendorfes warteten auf die teils amüsant kostümierten Sportler. So war es fast folgerichtig das sie auf der „Sünnaer Karnevalumzugsmeile“ noch manche knifflige Aufgabe zu bestehen hatten bevor es wieder Richtung Vacha ging. Begeisterte Zuschauer sorgten an den „Hindernis Hot Spots“ für ausgelassene Stimmung wie Sünnas Kirmesgesellschaft gerne bei einem Tänzchen auf den Pflastersteinen zeigte. Als Bester meisterte Daniel Ambros Latzer (ORC Fulda) die Langstrecke und ging vor keinem geringeren wie dem Weltcup erprobten Skilangläufer Philipp Marschall vom Rhöner WSV als Sieger durchs Ziel.
Auch in den weiteren Kategorien waren bei den Damen und Herren die ersten Positionen heiß umkämpft und brachten glückliche Sieger hervor. Mit dem Spaß am etwas verrückten Sport konnten alle Beteiligte ein tolles Wochenende in der Rhönstadt erleben. Was die Macher von Gute Laune Sport e.V. um den Ex-Vachaer Matthias Hahn für das kommende Jahr planen lässt bei den Hobbysportlern schon jetzt die Spannung steigen.

Bis der Vulcano wieder ruft herrscht nun wieder Vorbereitungszeit für alle Begeisterten die dann nur eines wieder wollen den Oechsenberg erklimmen und das so schnell wie möglich.

Fotos und Text: Lutz Rommel

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