HKZler bei der JP Morgan Corporate Challenge in Frankfurt

Frankfurt/Rotenburg. 68.709 Angestellte aus 2.782 Unternehmen in 467 deutschen Städten gingen am Mittwoch bei der JP Morgan Corporate Challenge auf d

Frankfurt/Rotenburg.68.709 Angestellte aus 2.782 Unternehmen in 467 deutschen Städten gingen am Mittwoch bei der JP Morgan Corporate Challenge auf die 5,6 Kilometer lange Strecke im Herzen der Main-Metropole - der größte Lauf weltweit.

Im schier unendlichen Läuferstrom wurde beim Start an der Alten Oper auch das Rotenburger Herz- und Kreislaufzentrum vom Moderator begrüßt. Das 12-köpfige Team aus der Fuldastadt trug dabei ein ganz spezielles Motto durch die Straßen: "Herz, Hirn und heile Knochen" – zum einen ein Hinweis auf die im HKZ angebotenen Fachrichtungen und zum anderen sicherlich genau die Voraussetzungen für ein gelungenes Lauferlebnis.

Mit einem Bus reiste die HKZ-Laufgruppe am Mittwochnachmittag von der Fulda an den Main. Damit zählte man zu den Firmen, die zunächst noch eine relativ weite Anreise hinter sich bringen mussten. Die meisten teilnehmenden Unternehmen stammen natürlich direkt aus dem Rhein-Main-Gebiet und dem näheren Umland. Vom kleinen Handwerksbetrieb über viele Behörden wie Stadtverwaltungen, Polizei und Innenministerium bis hin zu Weltfirmen reichte das Spektrum der T-Shirt-Beschriftungen. Zum Beispiel verlieh der Lauf rund 1.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Lufthansa Flügel. Die ebene und mit 5,6 Kilometern auch nicht gerade endlos lange Laufstrecke eignete sich auch für viele Gelegenheitsläufer und Neueinsteiger, um unter ihrem Firmenlogo zu schwitzen.

Beim HKZ-Team handelte es sich fast ausschließlich um Angehörige der Neurologie. Neben Oberarzt Dr. Andreas Frank, der die Idee zur Laufteilnahme hatte und die Rolle des Team-Captains übernahm, gehörte auch Personalleiter Hartwick Oswald mit zu den Läufern. Die weiteren Team-Mitglieder: Dr. Szabolcs Para (Neurologie), Jana Stehling, Olga Kunz, Ellen Wamser, Karin Heyn und Sibel Sulukan (alle Ergotherapie), Susanne Gerlach (Physiotherapie), Annika Hartig (Logopädie) und Philipp Rey (BufDi). Achim Wilutzky (Marketing-Abteilung) transportierte die Wechsel-Bekleidung im großen Wanderrucksack und sorgte für die Fotos von der Strecke.

Vor dem Start galt es zunächst über eine Stunde auf selbigen zu warten. Im Schatten des Main-Towers befand man sich nicht weit vom Start Nord entfernt. Über zwei getrennte Startlinien wurde das Feld auf die Strecke geschickt, am Eschenheimer Turm vereinigten sich die beide Gruppen. Bereits drei Minuten nach dem Startschuss ging das HKZ-Team ins Rennen, bei dem es für dieses natürlich überhaupt nicht um schnelle Zeiten, sondern ausschließlich ums Erlebnis ging. Und der Erlebniswert ist schon ein hoher, wenn man sich im Pulk einer nicht enden wollenden Läuferschar bewegt. Dem Ganzen gaben die Eindrücke der Weltstadt mit ihrem Mix aus alter Stadtgeschichte und gläsernen Bankenfassaden noch eine besondere Note. So kamen die elf Nordhessen zu ihren persönlichen Lauf-Erlebnissen und zeigten sich insgesamt doch sehr angetan von diesem XXL-Volkslauf.

Im Grüneburgpark traf man sich anschließend, um den Finisher-Beutel in Empfang zu nehmen. Das JP-Morgan-Laufshirt war ein nettes Geschenk. Dem leiblichen Wohl dienten Bananen. Abertausende lagen auf langen Tischreihen bereit und sorgten mit ihren Überbleibseln für kurzzeitige gelbe Tupfer im Stadtbild. Auch an Getränken mangelte es natürlich nicht. In den Parks der Stadt bildeten sich in den weiteren Abendstunden dann wahre Festzonen. Viele Firmen bewirteten ihre Teilnehmer in unterschiedlichster Weise. Vom einfachen Pavillon mit Bierzeltgarnitur und Grill bis hin zum üppigen Partyzelt mit Koch und Küche, Zapfhahn und Musikbeschallung reichten die Varianten. Nach einem Bummel durch den Grüneburgpark gab es im Bus dann auch fürs HKZ-Team Snacks und Getränke. Die Heimfahrt beendete einen anstrengenden, aber erlebsnisreichen Nachmittag und Abend – insgesamt eine gelungene Aktion. Ankunft am HKZ: gegen 0.30 Uhr.

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