Hoffest in Oberjossa ist wieder ein Erfolg

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Da blieb kaum ein Plätzchen in der Oberjossaer Talstraße 6 frei, denn der Besucherandrang bewies: Organisatoren-Familie Stiebing hat alles richtig gemacht.

Oberjossa. Schon mittags kamen rund 150 Besucher zum diesjährigen Hoffest der Familie Stiebing in Oberjossa. Doch nicht nur Leckeres vom Grill sowie Kaffee und Kuchen lockten die Besucher in die Talstraße 6. Vor allem die Aussteller mit ihren vielfältigen Waren sorgten für eine volle Scheune und einen ebenso gut besuchten Platz davor. Direkt neben der Scheune liegt das im Dezember neu eröffnete Museum am Lutherweg. Praktisch für alle Pilgerer: Direkt am Museum, das durch die Geschichte der Landwirtschaft leitet, befindet sich eine Stempelstation.

Wenige Meter weiter gibt es sogar eine Pilgersruh, die von den Gästen des Hoffestes als Rückzugspunkt genommen wurde, um etwas warme Stärkung vom Grill zu sich zu nehmen. Im Museum sind nicht alle Exponate ausgestellt. Familie Stiebing hat noch einige in Reserve und kauft auf Flohmärkten weitere hinzu beziehungsweise erhält weitere Exponate durch Haushaltsauflösungen oder Geschenke. Um wirklich alles unterzubringen, ist, laut Jörg Stiebing, angedacht, die gesamte Scheune zu verwenden, in der am Dienstag noch einige Aussteller ihren Schmuck, Textilwaren und weitere Produkte präsentierten. Die Scheune wurde 1811 erbaut, das Wohnhaus daneben 1809. Jörg Stiebing betätigt sich kreativ mit Holz und Metall.

„Wichtig war es uns, Anbieter aus der Region herzuholen. Es hätte nicht denselben Charme, wenn die Aussteller aus Fulda oder so kommen“, bekräftigt er die Gedanken hinter dem Hoffest, das schon zum zweiten Mal stattfand. Für ein drittes Hoffest peilt Stiebing sogar einen Termin im Sommer an, damit es etwas wärmer ist.

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