Iliev will Heringer Tourismus stärken

Bürgermeisterkandidat Daniel Iliev hat sich einige Maßnahmen überlegt, um den heimischen Tourismus wieder aufzubauen.

Heringen. Die Entwicklungen der Stadt Heringen im Bereich des Tourismus bereiten dem Bür­germeisterkandidaten Daniel Iliev große Sorgen. Diese Herausforderung möchte er allerdings vor ­allem als Chance verstanden wissen. Nun präsentiert er ­erste Ideen für ­einen Maßnahmenkata­log, auf dessen Grundlage er gemeinsam mit sachkundigen Bürgern ein nachhaltiges Konzept erarbeiten möchte.

"Vier unserer Nachbarkommunen haben sich zusammengeschlossen, um den Tourismus bei sich voranzutreiben. Als grüne Mitte Deutschlands dürfen wir hier den ­Anschluss nicht verpassen. Meine Ideen sollen als Diskussionsgrundlage dienen, anhand derer wir gemeinsam ein nachhalti­ges Tourismuskonzept für unsere Kleinstadt etablieren werden. Nur so können wir die Weichen für eine positive Zukunft unserer Stadt stellen", erklärt Iliev sein Vorgehen. Von einem nachhaltigen Konzept erhofft sich Iliev Effekte, die auf den Einzelhandel, das Gast­stättengewerbe, das Stadtbild und die Bürger im Allgemeinen positiv wirken.

Folgende Punkte stellt der 31-jährige offen zur Diskussion:

- Schlüssiges und modernes Stadtmarketing: Neben klassischen, aber modern ge­stalteten Broschüren, soll verstärkt auf Online-Kommunikation gesetzt werden. So soll auch wirklich "Modern und Mittendrin" drinstecken, wo "Modern und Mitten­drin" draufsteht. Bestehende Infrastruktur stärken: beliebte Ausflugs- und Wanderziele sind unter anderem das Mahnmal Bodesruh oder das Heringer Naturschutzgebiet. Die Zu­stände dieser Orte lassen allerdings zu wünschen übrig. Hier muss schnellstmög­lich nachgebessert werden. Kooperation mit Nachbargemeinden: Heringen ist das hessisch-thüringische Mit­telzentrum. Hier müssen Wege für Kooperationen freigemacht werde.

- "Grünes Band": Naturliebhaber von nah und fern sollen von der vielfältigen Natur Heringens angetan sein und dies auch weiter erzählen. Effekte erhofft er sich hier durch eine enge Zusammenarbeit mit Thüringer Kommunen. Konkret bedeutet dies eine Stärkung des Rad-, Wander- und Wassertourismus.

- Heimat- und Verkehrsverein wiederbeleben: eine tragende Säule in diesem Feld verlor Heringen durch den Wegfall des Heimat- und Verkehrsvereins. Iliev werde sich dafür einsetzen, dass sich hier schnellstmöglich wieder engagierte Bürger finden, die sich auf ihre Stadt verlassen können.

Bei seinen Ansätzen könne man gänzlich auf den Einsatz finanzieller Mittel verzichten. "Die Dividende, die wir aus diesen Ideen erhalten könnten, würde angesichts der ange­spannten Haushaltslage unserem Stadtsäckel nur gut tun. Tourismus ist eine vielfältige Chance, die wir nicht mehr außen vor lassen ­dürfen."

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