Ist illegal jetzt trendy?

Hessen: Jeder vierte Jugendliche hat schon gekifft Waldhessen. Nicht nur mit Alkohol, auch mit anderen Substanzen versetzen sich Hessens Jugendliche r

Hessen: Jeder vierte Jugendliche hat schon gekifft

Waldhessen. Nicht nur mit Alkohol, auch mit anderen Substanzen versetzen sich Hessens Jugendliche regelmig in einen Rausch. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) jetzt mitteilte, haben fast 30 Prozent der Schler der neunten und zehnten Klasse mindestens einmal im Leben illegale Drogen zu sich genommen. Jeder vierte hessische Jugendliche hat bereits Cannabis konsumiert. Auerdem haben ber fnf Prozent bereits einmal Amphetamine, rund vier Prozent Drogenpilze und jeweils mehr als drei Prozent Ecstasy geschluckt und Kokain ausprobiert.

Offensichtlich wissen Jugendliche zu wenig ber die Risiken des Drogenkonsums. Bei allen Drogen ist die Gefahr einer unbeabsichtigten berdosierung gegeben, so Wolfgang Schmidt, Leiter der Hessischen Landesstelle fr Suchtfragen (HLS). 2007 kamen ber 350 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren wegen einer berdosierung unterschiedlicher Drogen in eine hessische Klinik.Dies trifft auch auf Stoffe, die psychoaktiv wirken, aber nicht als illegal einzustufen sind, wie beispielsweise Klebstoffe oder Butangas. Nahezu jeder zehnte Jugendliche in Hessen hat mindestens einmal im Leben Schnffelstoffe ausprobiert.

Dass Aufklrungsarbeit wichtig und erfolgreich ist sieht man laut Schmidt an den aktuellen bundesweiten Zahlen zum Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Nachdem sich die wchentlich konsumierte Menge an Alkohol bei den 16- bis 17-Jhrigen zwischen 2005 und 2007 um fast 40 Prozent erhht hatte, ist sie nun wieder auf das Level von 2004 abgesunken. Diese positive Entwicklung verdanken wir nicht zuletzt der breiten ffentlichen Diskussion und der Aufklrungsarbeit der Suchthilfeeinrichtungen, so Schmidt. Auch die TK rumt der Prvention einen groen Stellenwert ein und hlt daher ein Angebot bereit, pdagogische Einrichtungen in Hessen finanziell zu untersttzen, wenn sie sich in der Gesundheitsfrderung engagieren. Nadine Mller, Sprecherin der TK in Hessen: Prvention muss schon in der Kindheit ansetzen. Wir frdern deshalb Schulen und Kindergrten mit bis zu 5.000 Euro, wenn sie Projekte fr gesunde Ernhrung, mehr Bewegung, gegen Sucht, Stress oder Gewalt initiieren.

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