Für immer 36179: Daniel Kör rappt über Bebra

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Der 27-jährige Daniel Kör aus Bebra findet seine Heimatstadt so toll, dass er der Biber-Stadt einen eigenen Song gewidmet hat.

Bebra. "Für immer 36179!" – das ist für den 27-jährigen ­Bebraner Daniel Kör überhaupt keine Frage. Nirgendwo sonst möchte er so gerne leben, wie in der Eisenbahner-Stadt. Die Liebe zu seiner Heimat hat Daniel jetzt in einem Song festgehalten. Gekonnt rappt er über Zusammenhalt und Freundschaft – wie man sie nur in Bebra findet.

Gefilmt und produziert wurde das Video von Daniels ­Bekanntem, Julian Kesten. Mittlerweile wurde das Video zum Song "Wo wir herkommen" fast 8.000 Mal im Internet angesehen. Daniel selbst ist von dem Erfolg und dem riesigen Zuspruch, den er täglich erfährt, überwältigt. "Ich hätte niemals damit gerechnet, dass das Lied so gut ankommt. Plötzlich möchten Menschen auf der Straße ein Foto mit mir machen." Anfangs ein noch ungewohntes Gefühl.Doch das war nicht alles, Daniel hat viele Pläne: ­Noch in diesem Sommer will er sein erstes Album veröffentlichen. Von den geplanten 17 ­Songs sind bereits 14 fertiggestellt, der Rest folgt. Die Texte sind vielseitig: Der 27-Jährige rappt über Liebe, Kummer, Freundschaft und Party. Er hofft, damit möglichst viele Geschmäcker zu treffen. Eins ist ihm aber bewusst: "Man kann es nicht jedem recht machen.

Zu seinen großen Vorbildern zählen Snoop Dogg und der verstorbene Rapper 2Pac. Kritik nimmt Daniel gerne an und versucht, sie umzusetzen. Einzig mit unqualifizierten Kommentaren weiß er nichts anzufangen.

Musik ist nur ein Hobby – doch Leidenschaft ist wichtig

Ob er groß rauskommen möchte? Der Musiker bleibt realistisch: "Heutzutage kann ­jeder Videos aufnehmen, sie im Internet hochladen und ­Erfolg damit haben. Nur mit Musik Geld zu verdienen, ist hart." Deshalb steht für ihn der Spaß an erster Stelle. Und das merkt man dem bodenständigen Rapper auch an. Musik machen, ­Songs texten und zu produzieren – für Daniel gibt es nichts Schöneres. Für später wünscht er sich ein eigenes Studio."Dann bräuchte ich nichts anderes mehr. Nur meine Freunde und ein kleines ­Fenster, um zwischendurch mal zu lüften", scherzt er.Seinen ersten Auftritt hatte der Nachwuchs-Rapper letztes Jahr in Fulda vor ein paar Hundert Zuschauern. Danach ging es Schlag auf Schlag. Es folgten Auftritte in verschiedenen umliegenden Clubs, auf Geburtstagen und einer Kneipenterrasse am Bebraer ­Anger. Am 1. Mai steht die nächste Performance in ­Bebra an.

Ein ausführliches Interview mit Daniel Kör finden Sie in der Mai-­Ausgabe des Brausers.

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