„Ist Hanf besser informiert als der Magistrat?“

Und Kleingeister, Nrgler, No-Name-Politiker, das ist primitiv vom Brgermeister, meint Bernd HolzhauerZur

Und Kleingeister, Nrgler, No-Name-Politiker, das ist primitiv vom Brgermeister, meint Bernd Holzhauer

Zur Farbgestaltung des Rathauses in Bebra meint Bernd Holzhauer:Ob der Farbphilosoph Garnier ein Glcksfall fr Bebra ist muss bezweifelt werden. Ein Glcksfall fr die finanzielle Situation der Stadt ist er auf jeden Fall nicht. Wer in der derzeitigen Situation, bei vielen weiteren Baustellen insbesondere der Stadtsanierung II meint, das Geld weiterhin mit offenen Armen ohne Sachverstand ausgeben zu mssen, verkennt die momentane Situation aller Kommunen. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, dass Herr Hanf anscheinend besser informiert ist als Brgermeister und Magistrat, denn in der entsprechenden Magistratsvorlage heit es: Der Magistrat erteilt diesen Auftrag in dem Wissen, dass Annahme und Ausfhrung des Entwurfes Mehrkosten in dem Gewerk Wrmedmmverbundsystem fr Malerarbeiten in einer Grenordnung von ca. 20.000 bis 40.000 Euro entstehen knnen. Allein aus diesem Grund wird schon jetzt eine Finanzierung aus dem fest angelegten Betrag aus dem Hausverkauf in Melsungen seitens des Magistrates empfohlen.

Allerdings ist festzustellen, dass diese Entscheidung nur von der Stadtverordnetenversammlung getroffen werden kann. Wenn dieses Kapital, dessen Zinsen bisher fr kulturelle Zwecke verwendet wurden, nun schon bei erster Gelegenheit reduziert wird, kann mit den dann niedrigeren Zinsen eigentlich nichts mehr bewegt werden. Eine Entnahme aus dem vorhandenen Kapital sollte deshalb grundstzlich unterbleiben.Weiterhin ist erstaunlich, dass Herr Hanf schon jetzt, bevor der knstlerische Entwurf vorliegt, behauptet, dass auch diese Manahme von einer heimischen Firma durchgefhrt werden wird. Dieser ungeahnte Weitblick sollte vielleicht dazu fhren, dass die Stadt Bebra zuknftig auf Ausschreibungen verzichtet und ersatzweise das Orakel Hanf befragt.Auch die Tatsache, dass schon zu Beginn der Baumanahme Sanierung Rathaus der von der Stadtverordnetenversammlung zur Verfgung gestellt Finanzrahmen nicht ausreicht ist bemerkenswert. Eigentlich ist man es doch gewhnt, dass dieser Zustand (der Mittelansatz reicht nicht aus) immer erst am Ende von staatlichen Manahmen eintritt. Aus diesem Grund kann den Verantwortlichen im Magistrat nur geraten werden, sich frhzeitig von Trumen (Alptrumen) zu verabschieden und das Hauptaugenmerk auf eine Baumanahme im vorgegebenen Finanzrahmen zulegen und damit endlich ein Zeichen fr weitere Manahmen zu setzenHerr Hanf bemerkt in seinem Leserbrief, dass er sich als Vorsitzender des Ausschusses fr Soziales und Kultur dafr verantwortlich fhlt die ffentlichkeit ber wesentliche Dinge zu informieren. Fakt ist, dass der angesprochene Ausschuss sich bisher mit dem angesprochenen Thema nicht befasst hat. Bei der Erklrung von Herrn Hanf handelt es sich daher um persnliche Ansichten die mit der dargestellten Funktion nichts zu tun haben.

Die Tatsache, dass Herr Hanf versucht, mit der Nennung seiner politischen Funktion den rein persnlichen Ansichten einen anderen Status zu verleihen ist unredlich. Er hat als Ausschussvorsitzender die Meinung aller Ausschussmitglieder (Mehrheitsmeinung) zu vertreten und nicht seine Meinung als Ausschussmeinung zu verkaufen. Kommunalpolitik, das ist eben die Arbeit an der Basis mit und fr den Brger, nicht zum eigenen Vorteil, nicht zur Selbstdarstellung, sondern einzig und allein zum Wohle von Brger und Gemeinwesen.Abschlieend noch einige Ausfhrungen zur grundstzlichen Diskussion Sanierung Rathaus Bebra. Diese Sanierung wurde und wird wie es in demokratischen Gremien blich ist kontrovers diskutiert. Die Brger der Stadt Bebra haben sich in die Diskussion eingeschaltet. Eine Situation, die wir uns als Kommunalpolitiker eigentlich immer wnschen. Wichtig ist aber dann auch der Umgang mit den Brgern dieser Stadt, egal ob sie zurzeit ein politisches Mandat haben, eins hatten oder sich eigentlich nur fr die Belange ihrer Stadt interessieren.

Dass in diesem Zusammenhang Brger unserer Stadt vom Brgermeister als Kleingeister, Nrgler, No-Name-Politiker bezeichnet werden ist nicht akzeptabel. Diese schon als primitiv zu bezeichnende Rabaukenpolitik ist eines Stadtoberhauptes nicht wrdig. Hier wre vor unberlegter uerung eigentlich zuerst die Einschaltung des Verstandes gefordert. Trotz einer seit langen whrend Gegnerschaft zu Personen der FWG sollte bei kommunalen Entscheidungen, auch bei unterschiedlichsten Meinungen immer auch der vernnftige, menschliche Umgang miteinander im Vordergrund stehen. Deshalb braucht Bebra auch keine neue politische Kultur wie von der FDP gefordert. Nein wir mssen wieder das zeigen, was uns jahrelang stark gemacht hat kritische, knallharte Diskussionen, Vertreten der eigenen Meinung aber wenn es um Unsere Stadt geht ein Zusammenstehen zum Wohle Bebras und seiner Brger.

Bernd Holzhauer, Bebra

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Lesen Sie hier mehr zum Thema:

Mehr Farbigkeit Stadt Bebra vergibtGestaltung der Fassade des Rathauses an weltweit angesehenen Farbgestalter (vom 5. Februar 2010)

Rathaus Bebra: Und wieder gibts rger Der FWG wirds zu bunt: Das ist der Gipfel der Steuergeldverschwendung! Allein Garniers Entwurf kostete 21.000 Euro! (vom 7. Februar 2010)

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Ein Glcksfall fr Bebra... ...meint Volkmar Hanf, Vorsitzender des Ausschusses fr Soziales und Kultur der Stadt Bebra, zur Rathausgestaltung (vom 19. Februar 2010)

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