Jahrestreffen nordhessischer Touristiker in Bad Hersfeld

GrimmHeiamt Nordhessen will Tourismus-Marke weiter ausbauen.

Bad Hersfeld. Gute Stimmung herrschte auf dem Jahrestreffen der Touristiker der GrimmHeimat in der Stadthalle Bad Hersfeld. Denn mit dem Tourismus in Nordhessen geht es aufwärts.

10,2 Mio. Übernachtungen und 61 Mio. Tagesgäste verzeichnete die Tourismusregion im vergangenen Jahr, wie Regionalmanager Holger Schach ausführte. Und 2017 stehen mit der documenta und dem Reformationsjahr einige besondere Highlights an. Mit letzterem Thema befasst sich in diesem Jahr auch das Premierenstück der Bad Hersfelder Festspiele, "Luther – der Anschlag", wie Bürgermeister Thomas Fehling in seinem Grußwort ergänzte.

Ute Schulte, Leiterin Tourismus beim Regionalmanagement stellte weitere Erfolge der GrimmHeimat-Aktivitäten vor. Vom Radforum über die Extra Tip-Entdeckertage bis zum "Ahle-Wurscht-Tag" werden die Marketingveranstaltungen in Nordhessen gut angenommen. Auch die "MeineCard plus" sei ein Erfolgsprojekt.In diesem Jahr steht ein umfassender Relaunch der Homepage grimmheimat.de an.

Zum Reformationsjubiläum in diesem Jahr wird außerdem ein neuer Kultur- und Geschichtsführer "Hessen – Pionierland der Reformation" erscheinen. Wie deren Autor Klaus Brill aus Frankenau erläuterte, sei Nordhessen ein Kernland der Reformation. Denn in der früheren Landgrafschaft Hessen wurde die Reformation unter Landgraf Philipp dem Großmütigen als erstes umfassend umgesetzt. Vom Ort der ersten evangelischen Synode – Homberg/Efze – über die erste protestantische Universität in Marburg bis nach Bad Karlshafen, das von hugenottischen Glaubensflüchtlingen gegründet wurde, finden sich hier zahlreiche historisch bedeutsame wie auch kunstgeschichtlich interessante Orte für die Besucher. Ebenso touristisch interessant ist der neu ausgewiesene Luther-Pilgerweg, der die Reise Martin Luthers vom Reichstag zu Worms nach Eisenach nachzeichnet, und ebenfalls überwiegend durch Nord- und Mittelhessen führt.

Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich die Vergabe der Tourismuspreise der GrimmHeimat.Für ihr innovatives Service-Angebot wurden die Theaterstadtführungen in Frankenberg ausgezeichnet – das Projekt zeige, welches Potential für touristische Angebote im Engagement der Einheimischen – in diesem Fall vor allem die regionale Kultur- und Kreativszene – liegen könne.Unter den Kooperationen wurden die "Burgen  & Schlösser in der GrimmHeimat" prämiert, ein Angebot, das auf sehr gute Resonanz stößt, wie Ute Schulte anmerkte. So gab es bei der Aktion "Burgen & Schlösserpass", bei der man alle teilnehmenden Burgen und Schlösser besuchen muss, bereits zahlreiche Rückläufer.Im Bereich "Marke" überzeugte das Exit-Game "Rettet Schneewittchen" in Kassel die Jury mit einer innovativen Inszenierung des Märchenthemas.Ein Sonderpreis ging außerdem an die Grimmwelt Kassel als herausragender Tourismusmagnet.

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