Jahrmarkt der Generationen: Braach wird 1250 Jahre

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Ortsvorsteher Claus Riemenschneider freute sich über die zahlreichen Besucher auf der 1250-Jahrfeier in Braach am vergangenen Wochenende.

Braach. Monate-, ja jahrelang, ­hatten sich Braacher und Bräächer mit Ortsvorsteher Claus Riemenschneider an der Spitze auf ihre 1250-­Jahrfeier vorbereitet. Am vergangenen Wochenende besuchten Tausende Rotenburgs ältesten Stadtteil und erlebten Geschichte "live", aber auch Musik und Tanz, Kommers und Kommerz.

Einer der Höhepunkte beim Festkommers war der Auftritt des von Nelly Neufeld geleiteten Chores des Männergesangvereins, der mit dem Hessenlied und der Braacher "Nationalhymne" begeisterte: "Braach ist groß …und die Stimmung famos!" Umjubelt wurde auch der von Gerhard Altnöder ins Leben gerufene Projektchor, der ein Bild der letzten 50 Jahre zeichnendes, wunderbares Schlagermedley präsentierte. "Theo, wir fahr’n nach Braach!", röhrte Carola Weißbach in das bis auf den letzten Platz gefüllte Festzelt.

Bürgermeister Christian Grunwald erklärte vor der Aufführung des großen Festspiels, dass Geschichte nicht nur von den Großen geschrieben werde, sondern von allen, die Spuren hinterlassen. Sein Loblied auf das Wirken der Vereine und Verbände verband er mit einem von Herzen kommenden Dank an den seit 1972 zur Fuldastadt gehörenden Ort: "Wenn der Vater meiner ­Mutter nach seiner Vertreibung nicht hier auf dem Hof Kusian aufgenommen worden wäre, hätte es mich nicht gegeben!" Am Sonntag konnte man beim "Jahrmarkt der Generationen" unter anderem erleben, wie mit der ­Dreschmaschine Getreide gedroschen, wie Stroh gepresst und wie mit "uralten" Traktoren gearbeitet wurde.

Vor der evangelischen Kirche stellten Hobby-Buchdrucker stilvoll gestaltete Erinnerungsblätter her, und im Gotteshaus sangen der Kirchenchor Braach/Baumbach und der "Heartchor" Landefeld.Mitten im Dorf trat die Gruppe "Shiregreen" auf, und natürlich gab es überall herzhafte Leckereien, unter anderem die berühmte "Braacher Grüne Soße" und das weithin bekannte Weckewerk.

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