Jörg Brand zur Arbeitsagentur: Keine Zerschlagung!

Joerg Brand. Foto: Archiv
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Joerg Brand. Foto: Archiv

Zur "geplanten Zerschlagung" der Bad Hersfelder Agentur für Arbeit erreichte uns eine Pressemitteilung des Bebraer Lokalpolitikers Jörg Br

Zur "geplanten Zerschlagung" der Bad Hersfelder Agentur für Arbeit erreichte uns eine Pressemitteilung des Bebraer Lokalpolitikers Jörg Brand (Freie Wähler):

Bebra/Bad Hersfeld. Die teilweise wiederum sehr emotional geführte Diskussion über eine Zerschlagung der Agentur für Arbeit Standort Bad Hersfeld, sei in keiner Weise hilfreich und verunsichert nur die Menschen der Region, die dringend Arbeit suchten und einen adäquaten Ansprechpartner vor Ort brauchten, so der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag Hersfeld-Rotenburg, Jörg Brand.

Eine Verringerung von Führungspersonal sei das eine, eine völlige Schließung einer Agentur aber wäre ein "Schlag ins Gesicht" aller arbeitssuchenden Bürgerinnen und Bürger, so der FWGler. Die Spirale der Demontage der Region würde sich nach Katasteramt, Arbeitsgericht, Amtsgericht und Schulamt dann leider schmerzhaft weiter drehen.

Brand: "Eine Agentur für Arbeit soll ja nicht die Arbeit oder die arbeitssuchenden verwalten, sondern mit Bürgernähe und geschultem Personal die Menschen wieder einer Erwerbstätigkeit zuführen. Daher ist es verständlich, wenn der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit eine effizientere Verwaltungsstruktur der Führungsebenen in Angriff nimmt."

Wenn man über die Vereinfachung von Verwaltungsstrukturen rede dürfe klar sein, dass hierbei auch ein besonderer Augenmerk auf die jeweiligen aktuellen Konjunkturdaten und somit auch die Zahl der zu betreuenden Arbeitssuchenden innerhalb eines Agenturbezirkes geworfen wird.

Daher sei jetzt nicht davon auszugehen, dass sich in absehbarer Zeit die Zahl der Arbeitssuchenden drastisch verringern werde und somit tatsächlich über eine Neuordnung von Agenturstandorten aus wirtschaftlichen Gründen nachgedacht werden müsse. Für die FWG stellt Brand grundsätzlich fest, dass die Arbeitsverwaltung immer in der Nähe der Arbeit und Arbeitssuchenden bleiben muss.

Wir Freie Wähler meinen: "Bevor hier seitens der politisch Verantwortlichen von SPD und CDU womöglich mit Kanonen auf Spatzen geschossen und dadurch die Bevölkerung verunsichert wird, sollte man sich doch erst einmal die Umstrukturierungspläne, die überwiegend nur eine Straffung der Führungsebenen beinhalten, genauestens in der Verwaltungsausschusssitzung erklären lassen."

Wenn durch die Neuorganisation einzelner Verwaltungsstrukturen der Führungsebenen eine Effizienzsteigerung in erster Linie im Interesse der Arbeitssuchenden und natürlich auch der Arbeitgeber erzielt werden kann, so ist dies ein Schritt in die richtige Richtung, die Bearbeitungsqualität zu verbessern und noch bürgernäher zu arbeiten, so Jörg Brand abschließend.

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Lesen Sie hier nochmal die Pressemitteilung der Agentur für Arbeit zur geplanten Umstrukturierung:

Agentur für Arbeit strukturiert sich auf Länder- und Kommunalebene neu (vom 18. Juli 2011)

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Möglicherweise betroffen von der Umstruktrierung der Agenturen für Arbeit ist auch die in Bad Hersfeld. Es droht die Verlagerung der Führungsebene von Bad Hersfeld nach Fulda.

Gegen derartige Planungen protestieren Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz.

In einem Schreiben an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Ralf Brauksiepe MdB, wiesen sie darauf hin, dass der Landkreis Hersfeld-Rotenburg einerseits eine ausgezeichnete Lage besitzt, andererseits bereits stark durch den Abzug von Dienstposten belastet wurde und vom demographischen Wandel besonders betroffen ist. (HIER mehr)

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Wegen Arbeitsagentur: Roth schreibt an von der Leyen und Weise (vom 26. Juli 2011)

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Und das sagt die IHK zu geplanten Fusion:

IHK zur Arbeitsagentur-Fusion: Nachteile für Unternehmer (vom 26. Juli 2011)

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