Mit gutem Beispiel voran: Judo-Schnuppertraining für Flüchtlinge

Der erste Fuldaer Judo Club wurde bei seinem Judo-Schnuppertraining für Flüchtlinge von den Hersfelder Judoka unterstützt. Foto: nh

Hersfelder Judoka unterstützen den 1. Fuldaer Judo Club bei seinem Judo-Schnuppertraining für Flüchtlinge

Bad Hersfeld/Fulda. Die beiden Judotrainer Mike Thiel aus Fulda und Martin Becker aus Bad Hersfeld unterhielten sich auf einem der letzten Judoturniere über die Integration von Flüchtlingen in das Vereinsleben. Dabei stellte sich heraus, dass in Bad Hersfeld schon sehr viele Flüchtlinge beim TV Hersfeld trainieren, während man in Fulda noch in der Vorbereitung dafür war. Dort waren aber für integrative Maßnahmen viele neuartige Trainingsgeräte angeschafft worden, die wiederum das Interesse von Becker weckten. Also beschloss man gegenseitig voneinander zu profitieren und so fuhr Becker mit vier syrischen Flüchtlingen, darunter dem Präsidenten des syrischen Judoverbandes Ahmad Ashour, zu einem Schnuppertraining des 1. Fuldaer Judo Clubs. Thiel freute sich sehr über die Unterstützung, zumal die syrischen Flüchtlinge aus Hersfeld ihren Landsleuten vieles in ihrer Landessprache erklären konnten. Großer Spaß war garantiert und die drei Stunden Schnuppertraining vergingen wie im Flug. Insbesondere die neuartigen Trainingsgeräte zogen das große Interesse aller Sportler an, es war viel Koordination und Kraft gefragt. Am Ende des Trainings bedankte sich Thiel bei den Hersfelder Judoka und überreichte kleine Präsente.

Nach den Osterferien starten beim TV Hersfeld wieder Anfängerkurse. Kinder bis acht Jahre trainieren Freitags von 15.45 bis 17.15, Jugendliche im Alter von 9 bis 15 Jahre Mittwochs von 17.30 bis 19 und Erwachsene am Montag von 19.30 bis 21.

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