Jugend gründet: 4. Platz für BSB-Schüler

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Die "Smart Room Outfitter" - Annalena Lorenz, Hannah Röse, Leah Koch und Nick Wirth - mit Franziska Metzbaur, Projektleiterin Jugend gründet, und Andreas Haffner vom Vorstand Personal Porsche.

Im Bundesfinale des Gründerwettbewerbs erreichte die Schülergruppe aus Bebra "Smart Room Outfitter" einen der vorderen Plätze.

Stuttgart - Geballter Gründergeist strömte durch die Luft, quirliges Leben herrschte an den Messeständen der Zukunftsgründer im Porsche Ausbildungszentrum in Stuttgart. Dort fand am 24. und 25. Juni das Jugend gründet Bundesfinale statt, das als Messe ausgetragen wurde, die Zukunftsgründermesse. Mit dabei Nick Wirth, Leah Koch, Annalena Lorenz und Hannah Röse, Schüler der Beruflichen Schulen Bebra. Bei der feierlichen Siegerehrung wurden sie mit Platz 4 ausgezeichnet. Die Geschäftsidee, mit der die Schüler als Team „Smart Room Outfitter“ in den Wettbewerb gestartet waren, ist „PR(v)ImA“. Es ist die Idee für eine App zur einfachen, schnellen und präzisen Berechnung von Flächen mit integriertem Einkaufsmenü für die genaue Menge an Material für die jeweils berechnete Fläche. Das Produkt bietet einen Rundum-Service von der Planung über die Auswahl bis zur Materialbestellung und Ausführung. Die Idee dahinter ist der Wille, den Menschen ein stressfreies, zeitsparendes und leichtes Planen und Renovieren von Räumen zu ermöglichen, bei dem sie ihre Vorstellungen und Wünsche personalisieren können: „Wir bringen den Baumarkt auf die Baustelle!“ Die Jugend gründet Jury war nach dem Messeauftritt insbesondere beeindruckt von „einem tollen authentischen Team“ und „einem super Marketing“. Während des Wettbewerbs motiviert, betreut und auch zum Finale nach Stuttgart begleitet wurden die erfolgreichen Schüler*innen von ihrem Lehrer Frank Wagner. Die Finalisten haben eine komplexe Problemlösungskompetenz mit hoher Handlungskompetenz bewiesen, lobte Franziska Metzbaur, die Projektleiterin von Jugend gründet, stolz auf die neue Rekordteilnehmerzahl von 739 Businessplänen und rund 4.000 Teilnehmer*innen. Andreas Haffner, Personalvorstand Porsche wies auf den besonderen Ort hin, an dem das Bundesfinale Jugend gründet ausgetragen wurde, das Porsche-Ausbildungszentrum, „an dem ein besonderer Geist der Berufsausbildung spürbar ist, der geprägt ist von gegenseitigem Respekt, mit Raum zur Entwicklung für die eigene Kreativität“. Beim Jugend gründet Bundesfinale hatten die zehn Finalisten-Teams die Aufgabe, einen Messestand zu gestalten und die Jurymitglieder, die als potenzielle Investoren auftraten, von sich und ihren Geschäftsideen zu überzeugen. Sie hatten sich durch einen überragenden Businessplan und sehr gute Erfolge im Planspiel für das Finale qualifiziert. Neben den Bebraern konnten sich neun weitere Teams aus Berlin, Geisenheim (Hessen), Bad Wurzach, Bruchsal (Baden-Württemberg), Donauwörth (Bayern), Meschede (Nordrhein-Westfalen) und Oppenheim (Rheinland-Pfalz) für das Bundesfinale qualifizieren. Platz 1 erreichten zwei Teams aus Berlin und aus Oppenheim (Rheinland-Pfalz) mit Geschäftsideen für eine App gegen Mobbing an Schulen und die Geschäftsidee für individuelle Handyhüllen aus recyceltem Kunststoff. Im Rahmenprogramm erlebten die Jugend gründet Finalisten spannende Vorträge von Lukas Gärtner und Michael Hack zu den aktuellen Themen E-Mobilität und Porsche E-Performance, waren zur Besichtigung des Porsche-Ausbildungszentrums mit Lernfabrik 4.0 und Digital Printing und anschließend zu einem Besuch im Coworking Space von Wizemann mit Gründergesprächen eingeladen. Zum Abschluss des Bundesfinales konnten sie bei einem geführten Stadtspaziergang durch Bad Cannstatt Eindrücke von Stuttgart mit nach Hause nehmen. Insgesamt wurden im Wettbewerbsjahr 2018/2019 bei Jugend gründet 739 Businesspläne eingereicht und von der Jury individuell bewertet. Rund 4.000 Teilnehmer wurden bis Ende des Wettbewerbsjahres registriert. Jugend gründet wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und steht auf der Liste der von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlenen Schülerwettbewerbe. Für Konzeption und Umsetzung des Wettbewerbs ist das Pforzheimer Steinbeis-Innovationszentrum verantwortlich.

Jugend gründet wird von einer Reihe namhafter Förderer bei der Bekanntmachung des Wettbewerbs, bei den Preisen sowie bei den Events unterstützt. Hauptsponsor ist Porsche. Die Organisation des Bundesfinales Jugend gründet wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart unterstützt.

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