Jugendtheaterstück von "Künste öffnen Welten": Nett, glücklich und sehr hübsch

Das selbst geschriebene Jugendtheaterstück "Wir! Wer denn sonst?" wurde am Mittwochabend im Park der "Raumgalerie" uraufgeführt.
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Das selbst geschriebene Jugendtheaterstück "Wir! Wer denn sonst?" wurde am Mittwochabend im Park der "Raumgalerie" uraufgeführt.
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Das selbst geschriebene Jugendtheaterstück "Wir! Wer denn sonst?" wurde am Mittwochabend im Park der "Raumgalerie" uraufgeführt.
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Das selbst geschriebene Jugendtheaterstück "Wir! Wer denn sonst?" wurde am Mittwochabend im Park der "Raumgalerie" uraufgeführt.

Bad Hersfeld - „Künste öffnen Welten“ heißt das bundesweite Projekt, mit dem junge Künstler gefördert werden. In Bad Hersfeld haben sich die Konrad-Duden-Schule, die „Hoehlsche Buchhandlung“ und „SMOG“ zusammengeschlossen, um mit rund 100 Jugendlichen Kunst zu machen. Im vergangenen Jahr standen zahlreiche Kinder und Jugendliche in „Krabat“ bei den „Bad Hersfelder Festspielen“ an der Seite professioneller Schauspieler auf der Bühne, in diesem Jahr haben die Jugendlichen gemeinsam mit den Schauspiellehrern Richard Weber und Ute Faust ein komplett eigenes Theaterstück erarbeitet.

Rund 100 Jugendliche

„Wir? Wer denn sonst?“ lautete der Titel, des rund einstündigen Stückes, das aus einer Collage von Schauspiel, Gesang, Tanz und Musik bestand. Auf der Bühne standen 20 Jugendliche, die die Konrad-Duden-Schule, die Gesamtschule Obersberg (3) und die Lingg-Schule (2) besuchen. Weitere 20 waren hinter der Bühne für die Technik, Maske und Haare zuständig. „Außerdem hatten wir noch Gruppen, die die Zuschauer-Hocker gebaut haben, eine für Requisiten, eine für Kreatives Schreiben, eine Dokumentations- und eine Fotogruppe und eine Kunstgruppe“, sagte Andrea Exner, als Lehrerin der KDS für die Organisation verantwortlich. Insgesamt 91 Jugendliche waren in diesem Jahr beteiligt.

Unter Anleitung der Mainzer Theaterpädagogen Weber und Faust haben die Jugendlichen das Stück konzipiert, geschrieben, einstudiert und am Mittwochabend im Park hinter der „Raumgalerie“ aufgeführt. Als roter Faden orientierten sich die jungen Theatermacher ganz frei an dem Buch „Der Bär, der nicht da war“ von Oren Lavie.

Bunte Szenen-Collage

Beziehungen könnte man als Überschrift über die bunte Collage schreiben. Beziehungen zwischen Paaren, zwischen Eltern und Kindern, Schülern und Lehrern, zwischen Menschen im Allgemeinen. „Ich bin ein Bär“, stand auf den T-Shirts der Mitwirkenden, und auf dem Rücken prangte „Nett, glücklich und sehr hübsch“. Rund sieben Monate haben die Jugendlichen geprobt und als der Abend der Uraufführung gekommen war, zeigte sich den rund 300 Zuschauern deutlich, dass es sich gelohnt hatte.

Die lockere Aneinandereihung der Szenen begeisterte, die jungen Akteure nahmen ihr Publikum in jeder Minute mit auf die Reise in ihre Welt der zwischenmenschlichen Beziehungen. Bewundernswert, wie die jungen Darsteller kleine Technikpannen wie Profis überspielten, wie sie ihre eigenen Texte gefühlvoll und lebendig auf die Bühne brachten, wie sie das Gelernte umsetzten. „Ihr seid toll!“, ließen auch Weber und Faust die Begeisterung für „ihre“ junge Theatercrew nicht missen. Szenenbeifall und langer Schlussapplaus waren der Lohn der Mimen, die nach der Aufführung von Adrenalin durchströmt noch mehrfach ihre Tanz-Performance auf der Bühne wiederholten.

Weitere Aufführung im "wortreich"

Am 19. August wird das Stück „Wir! Wer denn sonst?“ noch einmal im „Wortreich“, einem Kooperationspartner des Projekts, gespielt. „Wir werden das Projekt in 2018 fortsetzen“, sagte Exner. Man darf also gespannt sein, wie die Jugendlichen aus Bad Hersfeld im kommenden Jahr Kunst machen, Kunst einstudieren und Kunst leben werden.

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