Juso-Landtagskandidat Pascal Barthel diskutiert mit der Marburger AStA-Vorsitzenden

Marburg/Waldhessen. Zu einem Gespräch über die aktuelle Situation von Studierenden an den hessischen Hochschulen haben sich der Juso-Landesvorsitzen

Marburg/Waldhessen.Zu einem Gespräch über die aktuelle Situation von Studierenden an den hessischen Hochschulen haben sich der Juso-Landesvorsitzende Pascal Barthel und die Marburger AStA-Vorsitzende Anne-Katrin Gabrikowski getroffen. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Frage, welche Ansprüche die Studierendenschaft mit dem Politikwechsel in Hessen verbindet. Schnell wurde deutlich, dass sich dringend die Wohnraumsituation von Studierenden in den Uni-Städten verbessern muss. "Glücklicherweise kommen immer mehr Studis nach Marburg. Allerdings wollen diese hier nicht nur studieren, sondern auch leben. In Marburg fehlen bis zu 2.000 Wohnplätze für Studierende. Die amtierende Landesregierung hat diesbezüglich nichts unternommen. Hier versprechen wir uns von der kommenden und wechselnden Landesregierung mehr Einsatz.", erklärt die gewählte Vertreterin der Marburger Studierendenschaft Anne-Katrin Gabrikowski.

Pascal Barthel, der an der Philipps-Universität seinen Abschluss gemacht und seit Jahren hochschulpolitisch aktiv ist, erinnerte in dem Gespräch an die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen. "Gemeinsam mit der Studierendenschaft, Verbänden, Initiativen und Gewerkschaften haben es die Jusos und die SPD geschafft, die von CDU und FDP eingeführten Studiengebühren abzuschaffen. Gemeinsam schaffen wir auch den Politikwechsel in Hessen", sagt der hessische Juso-Chef Barthel.

Ganz nach dem Motto: Es gibt viel zu tun, packen wir es an, waren sich die beiden Hochschulpolitiker einig, dass auch die Lehre an hessischen Universitäten ausbaufähig ist und die Hürden auf dem Weg zum Studium abgebaut werden müssen. "Wir werden uns dafür einsetzen, dass alle, die studieren wollen, das auch machen können. Völlig überfüllte Hörsäle gehören der Vergangenheit an und auch die Bacherlor- und Masterstudiengänge werden kritisch unter die Lupe genommen", so Barthel, der für die hessischen Jusos in den nächsten Landtag einziehen soll.

Abschließend betonte Gabrikowski die Notwendigkeit einer eigenständigen Studierendenvertretung und freute sich über das Engagement der hessischen Jusos in dieser Frage. Die SPD hatte auf Initiative des Parteinachwuchses die Forderung nach dem Allgemeinpolitischen Mandat für die Studierendenschaft an den hessischen Hochschulen in ihr Regierungsprogramm mitaufgenommen.

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