KA-Kommentar: Von wegen „diese Jugend heutzutage“ – Frischer Wind: Junge Leute braucht das Land!

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KA-Redakteur Rick Froehnert. Foto: Archiv

Immer wieder hört man, dass die Jugend von heute nichts mehr ist, nichts mehr kann und früher alles besser war. Ich sehe das anders. Ein gutes Beisp

Immer wieder hört man, dass die Jugend von heute nichts mehr ist, nichts mehr kann und früher alles besser war. Ich sehe das anders. Ein gutes Beispiel ist Lisa Katharina Heinrich von ocurana beauty. Die heute 23-Jährige wusste von Beginn an was sie möchte und ist ihren Weg zielstrebig und diszipliniert gegangen.

Die Belohnung: Trotz ihres jungen Alters leitet sie bereits ein Beauty-Unternehmen mit mehreren Filialen. Sicher hat sie das nicht ohne Entbehrungen geschafft. Während andere junge Leute in ihrem Alter Feiern gehen und Party machen, kommt hier oft die Arbeit dazwischen – und auch das Privatleben zieht da ab und zu den Kürzeren. Aber: Von nichts kommt nichts. Da ist etwas Wahres dran. Und ich finde es bewundernswert, wenn man ab und zu den Spaß hinten anstellt. Das Leben ist eben kein Wunschkonzert.

Und sowieso würde ein bisschen ­frischer Wind in so manchem ­Gebiet im Kreis einmal gut tun. Ein Beispiel: Der Arbeitskreis für Musik in Bad Hersfeld. Seit Jahren wehrt man sich dort – allen vorran hier der Künstlerischer ­Direktor der Bad Hersfelder Opernfestspiele – dass in der Stiftsruine Konzerte von ­aktuellen ­Sängern und Bands stattfinden.

Dabei haben Ausnahmen, wie ­Annett Louisan 2012 und Roger Hodgson in diesem Jahren, gezeigt, dass es von den Bürgern ­gewollt und begeistert aufge-nommen wird. Doch hier scheint das Motto "Das ist so, weil es schon immer so ist", über dem ­Logischen zu stehen. Schade – hier wäre einmal eine Brise frischer Wind angebracht.

Ich wünsche Lisa Katharina Heinrich alles Gute auf ihrem weiteren Weg den Sie, da bin ich mir sicher, mit Erfolg gehen wird. Denn ­weitere TV-Angebote werden ­sicher nicht lange auf sich warten lassen. Kein Wunder, denn obwohl ich mich mit Stylisten und Kosme­tikern nicht auskenne, ist mir ihre Mentorin Astrid Rudolph ein Begriff. Und so sollte es sein: Die "alten ­Hasen" ­helfen dem Nachwuchs – stets offen für frischen Wind.

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